Firmenbuch kostenlos abfragen: 4 Wege 2026
Firmenbuch kostenlos abfragen: JustizOnline für Basisdaten, OpenFirmenbuch ohne Anmeldung. Welche Auszüge gratis sind und was Gebühren kosten.

Das österreichische Firmenbuch fragen Sie kostenlos über die Firmenbuchabfrage auf JustizOnline ab. Firmensuche und detaillierte Firmeninformation kosten dort nichts und brauchen kein Konto. Der kostenlose Teilauszug als PDF ist zwar ebenfalls gratis, verlangt aber eine Anmeldung mit ID Austria oder über das Unternehmensservice Portal. Ganz ohne Anmeldung geht es über openfirmenbuch.at. Bezahlen müssen Sie erst für den aktuellen Firmenbuchauszug, der bei der Justiz 4,89 Euro kostet; mit historischen Daten sind es 8,20 Euro. Was in diesem Dokument steht, welche Arten es gibt und wann er beglaubigt sein muss, erklärt der Beitrag Firmenbuchauszug Österreich.
Vier Wege zu kostenlosen Firmenbuchinformationen
Die folgenden Angebote machen amtliche Registerdaten zugänglich, unterscheiden sich aber in Umfang, Aufbereitung und Zusatzfunktionen. Für österreichische Unternehmen ist das Firmenbuch die gemeinsame Grundlage; das Europäische Justizportal erschließt zusätzlich Register anderer EU-Staaten. Wer nur kurz nachsehen will, wer hinter einer Firma steht, nutzt die Firmenbuch-Abfrage ohne Anmeldung von Postservice.at; sie zeigt Anschrift, Rechtsform und Vertretung.
JustizOnline: der amtliche Weg
JustizOnline ist die Serviceplattform der österreichischen Justiz und beschreibt die Leistungen der Firmenbuchabfrage selbst so: einfache Firmensuche nach Name, Ort, Gericht oder Firmenbuchnummer, detaillierte Firmeninformation und kostenloser Teilauszug mit den Basisinformationen, dazu kostenpflichtige Auszüge und weitere Dokumente zum Download. Auf der Detailseite eines Unternehmens steht der Link "Aktuellen Teilauszug kostenfrei herunterladen (PDF)".
Für Suche und Detailseite brauchen Sie kein Benutzerkonto, die Basisdaten sehen Sie sofort. Der Link zum Teilauszug führt dagegen auf die Anmeldung: Er liegt im geschützten Bereich und verlangt ID Austria oder einen Zugang über das Unternehmensservice Portal (geprüft am 28. August 2026). Dasselbe gilt für die Liste der Urkunden aus der Urkundensammlung.
Wer keinen solchen Zugang hat, kommt über openfirmenbuch.at an dieselben Basisdaten, allerdings ohne PDF.
Wichtig für die Belastbarkeit: Die so abgefragten Daten sind laut Justizministerium immer auf dem letzten Stand und inhaltlich völlig identisch mit amtlich hergestellten Firmenbuchauszügen von Gericht oder Notariat. Auf ihre Richtigkeit dürfen Sie sich nach dem Unternehmensgesetzbuch verlassen.
OpenFirmenbuch: ohne Anmeldung, mit Suchkomfort
openfirmenbuch.at ist ein Projekt der WhizUs GmbH und greift nach eigenen Angaben auf die freie API von JustizOnline zu. Die Suche läuft ohne Registrierung, und eine erweiterte Suche findet auch ähnlich klingende Schreibweisen, etwa Maier, Mayer, Meier und Meyer. Ausgegeben wird ein kostenloser Firmenbuchauszug im Umfang Kurzinformation, den der Anbieter selbst auch als Teilauszug bezeichnet.
Das ist der schnellste Weg, wenn Sie nur wissen wollen, ob es eine Firma gibt, wer sie vertritt und wo sie sitzt. Es ist aber kein amtlicher Vollauszug und keine öffentliche Urkunde.
FirmenMonitor: Firmenbuchdaten und Bilanzen verständlich aufbereitet
FirmenMonitor bereitet Firmenbuchdaten und veröffentlichte Jahresabschlüsse österreichischer Unternehmen übersichtlich auf. Das ergänzt die reine Registerabfrage: Neben den Unternehmensdaten sehen Sie verfügbare Bilanzen und Kennzahlen in einer verständlichen Darstellung.
Laut Anbieter sind die Suche, Basisdaten und Bilanzen kostenlos und ohne Anmeldung abrufbar (Stand: 16. September 2026). Die weitergehende Stabilitätseinschätzung per Score, mehrjährige Score-Trends, laufende Beobachtung mit Benachrichtigungen und Unternehmensvergleiche gehören zum kostenpflichtigen Pro-Angebot.
Für KMU, Gründer und Einzelunternehmen ist das eine zusätzliche Informationsquelle, wenn sie sich ein Bild von einem Kunden oder Lieferanten machen möchten. Die aufbereiteten Daten ersetzen keinen amtlichen oder beglaubigten Firmenbuchauszug.
Europäisches Justizportal: für Gesellschaften aus anderen EU-Staaten
Die EU-Mitgliedstaaten müssen bestimmte Unternehmensinformationen ihrer Kapitalgesellschaften kostenlos zugänglich machen: Name, Rechtsform, Sitz, Registerstaat und Eintragungsnummer. Über die Unternehmenssuche des Europäischen Justizportals durchsuchen Sie damit die nationalen Register von Belgien bis Zypern, Österreich eingeschlossen.
Die Geschäftsanschrift im Firmenbuch ist öffentlich
Wer die eigene Wohnadresse nicht im Firmenbuch stehen haben will, mietet eine getrennte Geschäftsanschrift. Postservice.at bietet sie in der Seitenstettengasse 5, 1010 Wien, mit Postannahme vor Ort.
ab 49 Euro netto im Monat bei jährlicher Zahlung
Adresse und Preise ansehenFirmenbuch kostenlos abfragen
5,0 aus 17 Google-Rezensionen, Stand August 2026
Kostenlos oder kostenpflichtig: die Gebühren
Für kostenpflichtige Auszüge und Urkunden aus dem amtlichen Firmenbuch gelten Gerichtsgebühren. Die folgenden Beträge stammen aus der Gebührenübersicht der österreichischen Justiz mit Stand 1. August 2026. Ältere Ratgeber und selbst manche Behördenseiten nennen noch 3,76 Euro für den aktuellen Auszug, das ist überholt.
| Abfrage | Kosten | Wo |
|---|---|---|
| Firmensuche und Basisinformationen | kostenlos | JustizOnline, OpenFirmenbuch |
| Aktueller Teilauszug als PDF | kostenlos, aber nur mit ID Austria oder USP-Login | JustizOnline |
| Aktueller Firmenbuchauszug | 4,89 Euro | JustizOnline, Verrechnungsstellen |
| Aktueller Auszug mit historischen (gelöschten) Daten | 8,20 Euro | JustizOnline, Verrechnungsstellen |
| Teilauszug auf maximal zwei Personen oder alphabetische Personenliste | 1,44 Euro | JustizOnline, Verrechnungsstellen |
| Urkunde aus der Urkundensammlung | 1,52 Euro je Urkunde | JustizOnline, Verrechnungsstellen |
| Ergebnis einer Personensuche | 1,52 Euro | JustizOnline, Verrechnungsstellen |
| Firmenbuchauszug bei Gericht | 19,00 Euro | Landesgericht |
Zwei Punkte werden dabei gerne übersehen. Erstens dürfen die vom Justizministerium beauftragten Verrechnungsstellen zu diesen Gebühren einen genehmigten Zuschlag verrechnen, der Endpreis liegt dort also höher. Zweitens ersetzt kein Online-Auszug eine öffentliche Urkunde.
Und ja, das Wort Teilauszug steht zweimal in der Tabelle. Gemeint sind zwei verschiedene Produkte: der kostenlose Teilauszug auf JustizOnline mit den Basisinformationen zur Firma und der kostenpflichtige Teilauszug, der auf maximal zwei Personen eingeschränkt ist.
Was im Firmenbuchauszug steht
Das Firmenbuch besteht aus zwei Teilen: dem Hauptbuch mit den Eintragungen und der Urkundensammlung mit den zugrundeliegenden Dokumenten, etwa Gesellschaftsverträgen und Jahresabschlüssen. Der Auszug zeigt das Hauptbuch.
| Feld | Was dahintersteckt |
|---|---|
| Firmenbuchnummer | Die dauerhafte Kennung des Rechtsträgers, unabhängig vom Namen |
| Firma | Der eingetragene Name, nicht die Marke und nicht die Domain |
| Rechtsform | GmbH, FlexCo, AG, OG, KG, Genossenschaft, Privatstiftung und weitere |
| Sitz | Der Ort der Niederlassung, nach dem sich das zuständige Firmenbuchgericht richtet |
| Geschäftsanschrift | Die für Zustellungen maßgebliche Adresse, öffentlich einsehbar |
| Geschäftszweig | Eine Kurzbezeichnung der Tätigkeit, kein Ersatz für die Gewerbeberechtigung |
| Vertretungsbefugte Personen | Name und Geburtsdatum, dazu Beginn und Art der Vertretungsbefugnis |
| Prokuristen | Ebenfalls mit Name, Geburtsdatum und Art der Vertretungsbefugnis |
| Firmenstatus | JustizOnline kennzeichnet Einträge als eingetragen, gelöscht oder historisch |
| Insolvenzeintragungen | Eröffnung, Aufhebung, Masseverwalter, auch die Nichteröffnung mangels Vermögens |
Zwei Details lohnen den zweiten Blick. Bei eingetragenen natürlichen Personen ist laut Unternehmensserviceportal auch deren Anschrift ersichtlich zu machen. Und historische Daten reichen nur bis zum Beginn der EDV-Umstellung zurück, ältere Vorgänge finden Sie im Auszug nicht.
Wie das Dokument aufgebaut ist, wie Sie die Vertretungsbefugnis und die Eintragungsnummern lesen und welche Auszugsart für welchen Zweck taugt, steht ausführlich im Firmenbuchauszug-Ratgeber.
Firmenbuchnummer finden und verstehen
Die Firmenbuchnummer wird jedem Rechtsträger bei der Eintragung zugewiesen. Sie besteht laut Unternehmensserviceportal aus maximal sechs Ziffern und einem Prüfbuchstaben, geschrieben wird sie mit dem Kürzel FN davor, also zum Beispiel FN 123456 d. Der Prüfbuchstabe gehört zur Nummer, weglassen sollten Sie ihn nicht.
Wo Sie die Nummer finden, wenn Sie sie nicht kennen:
- Im Impressum, auf Rechnungen und auf Geschäftsbriefen des Unternehmens, dort ist die Angabe verpflichtend. Details dazu im Beitrag zur Impressumspflicht in Österreich.
- Über die Firmensuche auf JustizOnline oder OpenFirmenbuch, dort genügt der Firmenname.
- Über den Namen einer Person, die im gesuchten Rechtsträger eine Funktion ausübt.
- Über die frühere HRA-, HRB- oder GEN-Nummer aus Handels- oder Genossenschaftsregister, die als Suchbegriff weiterhin funktioniert.
Weil die Nummer am Rechtsträger hängt und nicht am Namen, bleibt sie bei Umbenennung oder Sitzverlegung gleich. Als Suchschlüssel ist sie deshalb zuverlässiger als der Firmenwortlaut. Mehr zum Begriff im Glossareintrag Firmenbuch.
Nicht zu verwechseln ist die Firmenbuchnummer mit der UID-Nummer (ATU plus acht Ziffern): Die eine vergibt das Firmenbuchgericht, die andere das Finanzamt, und im Firmenbuchauszug steht die UID nicht. Ob die UID eines Geschäftspartners gültig ist, prüfen Sie kostenlos mit unserem UID-Prüfer, die Hintergründe dazu erklärt der Beitrag zur UID-Nummer in Österreich. Firmenbuchabfrage und UID-Prüfung zusammen sind die schnellste Plausibilitätsprüfung vor dem ersten Auftrag.
Ist openfirmenbuch.at dasselbe wie das amtliche Firmenbuch?
Nein. openfirmenbuch.at ist ein privates Projekt der WhizUs GmbH, das nach eigenen Angaben die freie Schnittstelle von JustizOnline abfragt. Die Daten stammen also aus dem Firmenbuch, die Seite selbst ist aber keine Behörde und stellt keine amtlichen Auszüge aus. Für den Behördenweg bleibt JustizOnline zuständig.
Praktisch heißt das: Für die schnelle Frage, ob es eine Firma gibt, wer sie vertritt und wo sie sitzt, genügt eine kostenlose Basisabfrage. Auch die Abfrage von Postservice.at nutzt die freie Justiz-Schnittstelle.
Wann Sie einen beglaubigten Auszug brauchen
Sobald Sie den Stand des Firmenbuchs einer Behörde, einer Bank oder einem Gericht vorlegen müssen, reicht ein selbst gezogener Ausdruck nicht. Eine öffentliche Urkunde über den Stand des Firmenbuchs stellen nur das Landesgericht mit seiner Firmenbuchabteilung und Notarinnen und Notare aus. Zusätzlich gibt es laut Unternehmensserviceportal die elektronische Variante als signierten Stichtagsauszug, versehen mit der elektronischen Signatur der Justiz.
Für die tägliche Praxis, also die Prüfung eines Geschäftspartners vor dem ersten Auftrag, brauchen Sie das nicht. Da genügt die kostenlose Abfrage. Preislich liegen die Varianten weit auseinander: die beglaubigte Ausfertigung beim Gericht kostet laut Gebührenübersicht der Justiz 19,00 Euro, der aktuelle Auszug im Selbstbedienungsweg 4,89 Euro (Stand 1. August 2026). Welche Form reicht, entscheidet die Stelle, die den Auszug verlangt, nicht der Preis. Bei welchen Anlässen die beglaubigte Form tatsächlich verlangt wird und was sie kostet, lesen Sie unter Firmenbuchauszug Österreich.
Für Entwickler: Firmenbuch als Open Data
Wer Firmendaten nicht einzeln abfragen, sondern verarbeiten will, muss nicht scrapen. Das Justizministerium stellt seit Jänner 2025 hochwertige Datensätze des Firmenbuchs (High Value Datasets) kostenlos zur Verfügung. Grundlage ist das Informationsweiterverwendungsgesetz 2022 zusammen mit Anhang 5 der Durchführungsverordnung (EU) 2023/138 der Europäischen Kommission.
Der Datensatz umfasst laut Justizministerium unter anderem Name des Unternehmens samt alternativen Namen, Status, Datum der Eintragung, eingetragenen Geschäftssitz, Rechtsform, Eintragungsnummer, Mitgliedstaat der Eintragung und den Geschäftszweig als NACE-Code. Dazu kommen Buchführungsunterlagen wie Jahresabschlüsse, Lageberichte und Prüfungsberichte. Die vertretungsbefugten Organe werden auf Basis der EU-Digitalisierungsrichtlinie ebenfalls kostenlos bereitgestellt.
Der Bezug läuft über IWG-Schnittstellen auf JustizOnline. Der Download erfolgt nach Authentifizierung mit ID Austria oder einer eID eines anderen EU-Mitgliedstaats und nach Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen. Dass das funktioniert, sieht man an openfirmenbuch.at, das genau auf dieser freien Schnittstelle aufsetzt. Die Insolvenzdatei ist über JustizOnline derzeit noch nicht verfügbar.
Ihre Geschäftsanschrift steht öffentlich im Firmenbuch
Die Abfrage funktioniert in beide Richtungen. So bequem es ist, einen Geschäftspartner in zehn Sekunden zu prüfen, so unbequem ist die Kehrseite: Im Firmenbuch steht Ihre für Zustellungen maßgebliche Geschäftsanschrift öffentlich, und bei eingetragenen natürlichen Personen zusätzlich deren Anschrift. Wer von zu Hause aus gründet, macht damit die eigene Wohnadresse für jede Abfrage sichtbar.
Wer die Privatadresse nicht dort sehen will, nutzt eine ladungsfähige Geschäftsadresse. Das ist eine echte physische Adresse im ersten Bezirk, kein Postfach, sie wird vom Firmenbuchgericht als Sitz akzeptiert, und Ihre Post holen Sie selbst ab oder erhalten sie digital per Scan. Wie die Eintragung selbst abläuft, welche Unterlagen dafür nötig sind und was sie kostet, lesen Sie im Beitrag zur Firmenbuch Eintragung. Wenn Sie noch vor der Gründung stehen, zeigt der Artikel GmbH online gründen die beiden digitalen Wege dorthin. Die passende Adresse dazu finden Sie unter Geschäftsadresse.
Häufige Fragen
Wie kann ich das Firmenbuch kostenlos einsehen?
Über die Firmenbuchabfrage auf JustizOnline. Firmensuche und detaillierte Firmeninformation sind dort kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Der ebenfalls kostenlose Teilauszug als PDF erfordert dagegen ID Austria oder einen USP-Zugang. Alternativ liefert openfirmenbuch.at Basisdaten aus der freien JustizOnline-Schnittstelle ohne Anmeldung.
Was ist bei FirmenMonitor kostenlos?
FirmenMonitor bietet laut Anbieter Firmenbuch-Basisdaten und aufbereitete Bilanzen kostenlos und ohne Anmeldung an. Score, Score-Trends, Monitoring und Unternehmensvergleiche sind Teil des kostenpflichtigen Pro-Angebots. Die Informationen ersetzen keinen amtlichen oder beglaubigten Firmenbuchauszug.
Was kostet eine Firmenbuchabfrage?
Der aktuelle Firmenbuchauszug kostet laut Gebührenübersicht der Justiz mit Stand 1. August 2026 4,89 Euro, mit historischen Daten 8,20 Euro. Eine Urkunde aus der Urkundensammlung kostet 1,52 Euro, ein Auszug bei Gericht 19,00 Euro. Verrechnungsstellen dürfen darauf einen genehmigten Zuschlag verrechnen.
Wer darf ins Firmenbuch Einsicht nehmen?
Jede und jeder. Das Firmenbuch ist ein öffentliches Verzeichnis, und laut Unternehmensserviceportal kann jede und jeder Einsicht nehmen und Auszüge anfordern. Ein berechtigtes Interesse müssen Sie dafür nicht nachweisen.
Wie ist eine Firmenbuchnummer aufgebaut?
Aus maximal sechs Ziffern und einem Prüfbuchstaben, üblicherweise mit dem Kürzel FN davor, also etwa FN 123456 d. Die Nummer wird dem Rechtsträger zugewiesen und bleibt bei Namensänderung oder Sitzverlegung gleich.
Kann ich auch die UID-Nummer eines Unternehmens kostenlos prüfen?
Ja, mit unserem UID-Prüfer: Er prüft den Aufbau der ATU-Nummer und gleicht sie live mit dem EU-System VIES ab, kostenlos und ohne Anmeldung. Die UID steht nicht im Firmenbuchauszug, denn sie wird vom Finanzamt vergeben und nicht vom Firmenbuchgericht.
Ist OpenFirmenbuch offiziell?
Nein, openfirmenbuch.at ist kein Angebot der Justiz, sondern ein kostenloses Projekt der WhizUs GmbH. Die Daten stammen aber nach Angaben des Betreibers aus der freien API von JustizOnline. Für eine amtliche Vorlage brauchen Sie trotzdem einen beglaubigten Auszug von Gericht oder Notariat.
Finde ich im Firmenbuch auch Einzelunternehmen?
Nur teilweise. Einzelunternehmen sind laut Unternehmensserviceportal erst eintragungspflichtig, wenn sie in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren mehr als 700.000 Euro Umsatz oder in einem Geschäftsjahr mehr als eine Million Euro erzielen. Kleinere Einzelunternehmen finden Sie dort nicht.
Quellen
- JustizOnline: Firmenbuchabfrage
- Justiz: Firmenbuchabfrage, Zugang und Gebühren (Stand 1. August 2026)
- USP: Firmenbuch, Eintragungspflichten, Abfrage und Kosten
- oesterreich.gv.at: Firmenbuch
- Firmenbuchgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS)
- BMJ: Weiterverwendung von Informationen, High Value Datasets des Firmenbuchs
- OpenFirmenbuch: Über uns
- FirmenMonitor: Firmenbuchdaten, Bilanzen und Leistungsumfang
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