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Postservice.at
Österreich-Vergleich

Geschäftsadresse in Österreich: Stadt, Land, Zuhause

31 Anbieter erhoben, 27 in fünf Gruppen ausgewertet, neun Vertragsmerkmale und die eigene Privatadresse als sechste Option, erhoben aus öffentlichen Anbieterseiten und amtlichen Quellen, Stand 5. September 2026. Ohne Namen, ohne Fremdpreise, ohne Rangliste.

Echte Adresse in 1010 Wien
Ab 49 Euro netto bei Jahreszahlung
Monatlich kündbar bei Monatszahlung
Mit 5,0 von 5 Sternen bewertet. 5,0aus 34 Google-RezensionenÜber 1.000 Kunden seit 2020Firmenbuchtaugliche Adresse
Vier Merkmale im Vergleich
Postservice.at
Gemietete Geschäftsadresse
1010 Wien
Privatadresse
Wohnanschrift ohne Miete
Postfach
Abholfach der Post
Ab 49 Euro netto bei Jahreszahlung
Zuletzt aktualisiert: 5. September 2026

Was kostet eine Geschäftsadresse in Österreich?

Eine Geschäftsadresse kostet in Österreich außerhalb Wiens 39 bis 200 Euro netto im Monat (Median 75), in Wien 49 bis 160 Euro. Die eigene Privatadresse kostet keine Miete, steht dafür öffentlich im Firmenbuch. Postservice.at beginnt bei 49 Euro netto bei jährlicher Zahlung, ohne Einrichtungsgebühr. Stand 5. September 2026.

Die Spanne außerhalb Wiens stammt aus 15 öffentlichen Preisen von 17 erhobenen Anbietern, die Wiener Spanne aus zwölf öffentlichen Preislisten. Bei monatlicher Zahlung kostet das Basispaket von Postservice.at 59 Euro netto und ist monatlich kündbar. Den gemeinsamen Kern aller Angebote bildet eine ladungsfähige Geschäftsadresse. Wer die volle Bandbreite an Leistungen sucht, findet sie im Virtual Office gebündelt.

Die sechs Wege im Überblick

Eine Zeile je Weg, dazu Postservice.at als Referenz. Fünf Merkmale, Preise netto pro Monat. Die Werte der Anbietergruppen sind Spannen und Zählungen über die erhobenen Anbieter, keine Einzelangaben. Stand 5. September 2026.

Tabelle seitlich scrollbar.

Sechs Wege zu einer Geschäftsadresse in Österreich und Postservice.at als Referenz, verglichen an fünf Merkmalen. Preise netto pro Monat, Gruppenwerte. Stand 5. September 2026.
Weg zur GeschäftsadressePreisspanne netto pro MonatEinrichtungsgebührMindestlaufzeitScan der PostStandort
Postservice.at(eigenes Angebot)49 Euro jährlich, 59 Euro monatlich0 Euro, keinekeine bei monatlicher ZahlungUnbegrenzte ScansIm Plus- und Premium-Paket, ohne Stückzahl- und Intervallgrenze, Scan am Eingangstag.1010 Wien, ein Standort
1010 Wien(4 erhobene Anbieter, Innere Stadt)60 bis 150 Euro, Median 86,670 bis 200 Euro2 von 4: 6 bis 12 Monatebei 3 von 4 ausgewiesenalle 4 in 1010 Wien
Andere Wiener Bezirke(5 erhobene Anbieter)49 bis 93,33 Euro, Median 60,000 bis 150 Euro4 von 5: 3 bis 12 Monatebei 4 von 5 ausgewiesenje 1 Standort außerhalb der Inneren Stadt
Mehrere Standorte(3 erhobene Anbieter)bei 2 von 3 nicht vergleichbar ausgewiesenkeine Angabe bei allen 31 von 3 ausdrücklich keine, 2 von 3 ohne Dauerbei allen 3 als Leistung genanntmehrere Standorte je Anbieter
Landeshauptstädte außerhalb Wiens(10 erhobene Anbieter in 5 Städten)40 bis 200 Euro, Median 75,000 Euro (2 von 10 mit Angabe)3 von 10: 1 bis 24 Monate1 von 10 im günstigsten Paket, 2 von 10 zubuchbarfünf Landeshauptstädte außerhalb Wiens
Kleinstadt und Land(5 erhobene Anbieter)39 bis 190,83 Euro, Median 59,0040 bis 199 Euro2 von 5: 1 bis 12 Monate1 von 5 im günstigsten Paket, 1 von 5 zubuchbarOrte unter etwa 30.000 Einwohnern
Die eigene Privatadresse(keine Anbietergruppe, eigene Wohnadresse)keine Miete0 Eurokeinekein Scan, eigener Briefkasteneigene Wohnadresse, öffentlich im Firmenbuch

Alle Beträge netto pro Monat. Bei Postservice.at gilt 49 Euro bei jährlicher Zahlung und 59 Euro bei monatlicher Zahlung, ohne Einrichtungsgebühr. Die Spannen bei der Einrichtungsgebühr fassen die ausgewiesenen Beträge der Gruppe zusammen, ausdrücklich keine Gebühr zählt als 0 Euro, Anbieter ohne Angabe gehen nicht in die Spanne ein. Die Privatadresse ist keine Anbietergruppe, sie kostet keine Miete und steht öffentlich im Firmenbuch. Erhoben am 3. und 5. September 2026 ausschließlich von öffentlich zugänglichen Anbieterseiten, Stand 5. September 2026. Wie gezählt und abgegrenzt wurde, steht in der Methodik dieses Vergleichs. Die ausführliche Fassung mit neun Merkmalen steht in der Tabelle weiter unten.

Preisspannen auf der Landkarte

Dieselben Gruppenwerte, räumlich sortiert: was eine Geschäftsadresse in Wien, in den Landeshauptstädten und im ländlichen Raum netto im Monat kostet.

Österreich mit seinen neun Bundesländern, den Landeshauptstädten und dem Standort von Postservice.at in 1010 Wien

Kartendaten: Natural Earth, gemeinfrei. Die Preise sind Gruppenwerte über mehrere Anbieter, keine Werte für einzelne Bundesländer.

Postservice.at

49Euro netto pro Monat bei jährlicher Zahlung

Seitenstettengasse 5/37, 1010 Wien

Die Karte zeigt die neun Bundesländer Österreichs mit ihren tatsächlichen Grenzverläufen. Punkte markieren die Landeshauptstädte. In Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Innsbruck wurden Anbieter erhoben. In St. Pölten, Bregenz und Eisenstadt wurde kein Anbieter mit einer eigenen, öffentlich beschriebenen Adress-Leistung gefunden. Der weinrote Punkt markiert Postservice.at in der Seitenstettengasse 5/37 in 1010 Wien.

Preise für Geschäftsadressen in Österreich nach Gruppe, netto pro Monat, Erhebung Postservice.at, Stand 05.09.2026
GruppeErhoben inPreisspanne netto pro MonatMedianAnbieter
Wien 10101. Bezirk60 bis 150 Euro86,67 Euro4
Wien, andere Bezirkeübrige Wiener Bezirke49 bis 93,33 Euro60,00 Euro5
LandeshauptstädteGraz, Linz, Salzburg, Klagenfurt, Innsbruck40 bis 200 Euro75,00 Euro10
Kleinstadt und LandOrte unter 30.000 Einwohnern39 bis 190,83 Euro59,00 Euro5
Mehrere StandorteStandorte in mehreren BundesländernPreis bei 2 von 3 nicht vergleichbar ausgewiesenkein Gruppenmedian bildbar3
Postservice.at, eigenes AngebotPostservice.at, Seitenstettengasse 5/37, 1010 Wien49 Euro netto pro Monat bei jährlicher Zahlungkein Gruppenmedian bildbar1

Die Preise sind Gruppenwerte über mehrere Anbieter, keine Werte für einzelne Bundesländer.

Erhebung Postservice.at, 31 Anbieter erhoben, 27 in fünf Gruppen ausgewertet, Stand 05.09.2026. Preise netto pro Monat, Gruppenwerte.

Der Markt in Zahlen

Zwei Preisspannen, zwei Grundgesamtheiten. Beide stammen aus derselben Erhebung und dürfen nicht miteinander verrechnet werden.

39 bis 200

Euro netto pro Monat für eine Geschäftsadresse außerhalb Wiens. 15 öffentliche Preise von 17 erhobenen Anbietern, Median 75,00 Euro.

49 bis 160

Euro netto pro Monat für eine Geschäftsadresse in Wien. Zwölf öffentliche Preislisten, Median 81,17 Euro.

31

Anbieter erhoben, davon 27 in fünf Gruppen ausgewertet. Vier ließen sich keiner Gruppe eindeutig zuordnen und zählen in keiner Spalte mit.

2 von 17

Anbietern außerhalb Wiens weisen eine Einrichtungs- oder Aktivierungsgebühr mit Betrag aus, 2 schließen sie ausdrücklich aus, 13 sagen dazu nichts.

5 von 17

Anbietern außerhalb Wiens weisen eine Mindestlaufzeit mit Zahl aus, die Spanne reicht von 1 bis 24 Monaten. Einer schließt sie ausdrücklich aus.

3 von 17

Anbietern außerhalb Wiens lassen sich ohne Vertriebskontakt online abschließen.

2 von 17

Anbietern außerhalb Wiens weisen eine Abholung außerhalb der Bürozeiten aus.

6 von 15

öffentlichen Preisen außerhalb Wiens tragen keine Angabe, ob sie netto oder brutto gemeint sind.

Erhebung Postservice.at, 31 Anbieter erhoben, 27 in fünf Gruppen ausgewertet, Stand 05.09.2026. Abgerufen am 3. und 5. September 2026, ausschließlich von den öffentlich zugänglichen Seiten der Anbieter.

Sechs Wege zu einer Geschäftsadresse

Wien, Landeshauptstadt oder ländlicher Raum: was sich ändert. Je Weg die Preisspanne mit n und Median, was üblicherweise enthalten ist, für wen er gedacht ist und woran die Rechnung im ersten Jahr kippt.

Die eigene Privatadresse

Preis
Keine Miete. Die Wohnung ist im Zustellrecht ausdrücklich eine taugliche Abgabestelle, es fällt also kein Entgelt für die Adresse an.
Was üblicherweise enthalten ist
Nichts, was jemand für Sie erledigt. Post kommt in den eigenen Briefkasten, niemand nimmt Pakete an, niemand scannt, niemand leitet weiter.
Für wen
Gründerinnen und Gründer ohne Kundenverkehr, die damit leben, dass die Wohnadresse öffentlich wird, und die zu Hause zuverlässig erreichbar sind.
Stolpersteine
Sitz und Geschäftsanschrift sind Teil der kostenlosen Firmenbuch-Kurzinformation und stehen zusätzlich im Impressum, auf Geschäftsbriefen und auf Rechnungen. Wer sie als Gewerbestandort meldet, macht sie auch im Gewerbeinformationssystem frei abfragbar. Bei Abwesenheit wird behördliche Post hinterlegt und gilt bereits ab dem ersten Tag der Abholfrist als zugestellt.

Anbieter in 1010 Wien

Preis
Gruppe: 60 bis 150 Euro netto im Monat, 4 erhobene Anbieter, Median 86,67 Euro. Postservice.at: 49 Euro netto im Monat bei jährlicher Zahlung, 59 Euro bei monatlicher Zahlung.
Was üblicherweise enthalten ist
Paketannahme ist bei 2 von 4 ausgewiesen, ein Scan-Umfang bei 3 von 4. Eine Abholung außerhalb der Bürozeiten weist in dieser Gruppe keiner der vier Anbieter aus.
Für wen
Wer die Anschrift in der Inneren Stadt im Firmenbuch und im Impressum stehen haben will und die Adresse selbst nutzt, statt Räume zu mieten.
Stolpersteine
Prüfen Sie auf der Preisseite, ob der genannte Betrag die Adresse als Einzelleistung meint oder ein Paket mit Front-Office, Telefon- und Postservice. Bei 2 von 4 Anbietern ist eine Mindestlaufzeit zwischen 6 und 12 Monaten ausgewiesen, bei 1 von 4 an das Jahrespaket geknüpft.

Anbieter in anderen Wiener Bezirken

Preis
Gruppe: 49 bis 93,33 Euro netto im Monat, 5 erhobene Anbieter, Median 60,00 Euro. Mediane der übrigen vier Gruppen: 86,67 Euro, 75,00 Euro, 59,00 Euro und für die fünfte Gruppe nicht gebildet. Postservice.at: 49 Euro netto bei jährlicher Zahlung.
Was üblicherweise enthalten ist
Ein Scan-Umfang ist bei 4 von 5 ausgewiesen, Paketannahme bei 2 von 5. Drei von fünf lassen sich ohne Vertriebskontakt online abschließen.
Für wen
Wer eine Wiener Adresse braucht, aber keinen Wert auf die Innere Stadt legt, und wer den Standort selten bis nie persönlich aufsucht.
Stolpersteine
Bei 4 von 5 Anbietern ist eine Mindestlaufzeit ausgewiesen, zwischen 3 und 12 Monaten, teils als feste Produktlaufzeit im Webshop. Bei einem Anbieter widerspricht die ausgewiesene Kündigungsfrist einer anderen Stelle derselben Website. Bei 1 von 5 ist der Wiener Standort auf der Website und im Impressum nicht ausgewiesen.

Anbieter in Landeshauptstädten außerhalb Wiens

Preis
40 bis 200 Euro netto im Monat, 10 erhobene Anbieter in fünf Städten, Median 75,00 Euro. Bei 1 von 10 ist kein öffentlicher Preis ausgewiesen.
Was üblicherweise enthalten ist
Scan ist bei 1 von 10 im günstigsten Paket enthalten und bei 2 von 10 optional zubuchbar. Paketannahme ist bei 3 von 10 ausgewiesen, eine Abholung außerhalb der Bürozeiten bei 1 von 10.
Für wen
Wer den Firmensitz bewusst in seinem Bundesland führen will, etwa weil Kundschaft, Förderstellen oder das zuständige Gericht dort sitzen.
Stolpersteine
Angebote gibt es nicht in allen Landeshauptstädten: In Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Innsbruck wurde jeweils mindestens ein Anbieter mit eigener Adressleistung gefunden, in St. Pölten, Bregenz und Eisenstadt keiner. Bei 3 von 10 ist eine Mindestlaufzeit ausgewiesen, die längste reicht bis 24 Monate. Bei 3 von 9 öffentlichen Preisen fehlt die Angabe, ob netto oder brutto gemeint ist. Bei 1 von 10 ist eine Kaution in Bruttomonatsmieten ausgewiesen, und zwar in den Objektdaten statt im Beschreibungstext.

Anbieter in Kleinstadt und ländlichem Raum

Preis
39 bis 190,83 Euro netto im Monat, 5 erhobene Anbieter in Orten unter etwa 30.000 Einwohnern, Median 59,00 Euro.
Was üblicherweise enthalten ist
Scan ist bei 1 von 5 im günstigsten Paket enthalten, bei 1 von 5 optional zubuchbar und bei 3 von 5 nicht ausgewiesen. Bei einem Anbieter enthält das günstigste Paket, das als Firmensitz dienen darf, zwingend einen Arbeitsplatz.
Für wen
Wer ohnehin in der Region tätig ist und einen Sitz in der Nähe des eigenen Wohnorts sucht, ohne die Wohnadresse öffentlich zu machen.
Stolpersteine
Bei 2 von 5 Anbietern steht eine einmalige Aktivierungs- oder Anmeldegebühr klein gesetzt in der Preisdarstellung oder im Fließtext statt in der Preistabelle. Bei 3 von 5 Preisen fehlt die Angabe, ob netto oder brutto gemeint ist, bei 1 von 5 ist der Preis nur brutto ausgewiesen. Wer beides übersieht, rechnet im ersten Jahr deutlich zu niedrig.

Anbieter mit mehreren Standorten

Preis
Bei 1 von 3 erhobenen Anbietern steht ein Monatspreis für ein reines Adresspaket öffentlich auf der Seite. Bei 2 von 3 ist ein Preis in der für diesen Vergleich erfassten Definition nicht vergleichbar ausgewiesen: dort stehen ein Tagespreis beziehungsweise Preise für Leistungspakete.
Was üblicherweise enthalten ist
Alle drei nennen einen Scan als Leistung, bei 2 von 3 ohne Umfangsangabe. Paketannahme ist bei 2 von 3 ausgewiesen, beim dritten nur die Paketweiterleitung.
Für wen
Wer mehrere Adressen in verschiedenen Städten oder Bundesländern in einem Vertrag bündeln will oder Räume an wechselnden Orten mitnutzt.
Stolpersteine
Ohne vergleichbaren Monatspreis für die reine Adresse lässt sich vorab nicht rechnen; klären Sie vor dem Abschluss, welche Leistungen im genannten Betrag stecken. Bei 1 von 3 ist eine Mindestvertragsdauer dem Grunde nach genannt, ohne Dauer. Kündigungsfrist und Einrichtungsgebühr sind bei allen drei nicht ausgewiesen.

Neun Merkmale, fünf Anbietergruppen

Aufgenommen ist nur, was die Anbieter am 3. und 5. September 2026 selbst auf ihren öffentlich zugänglichen Websites ausgewiesen haben. Namen nennen wir bewusst nicht, die Werte sind Zählungen und Spannen über die Anbieter je Gruppe.

Methodik dieses Vergleichs

Nur öffentlich zugängliche Anbieterseiten, abgerufen am 3. und 5. September 2026, Stand 5. September 2026. Keine Namen, keine Fremdpreise, keine Rangliste.

Wer zählt

  • 31 Anbieter erhoben, 27 in fünf Gruppen: 4 in 1010 Wien, 5 in anderen Wiener Bezirken, 3 mit mehreren Standorten, 10 in fünf Landeshauptstädten, 5 in Orten unter etwa 30.000 Einwohnern.
  • 4 Anbieter ohne eindeutige Gruppe zählen in keiner Spalte.
  • Eine Gruppe braucht mindestens drei Anbieter, sonst wird sie zusammengelegt. Deshalb stehen Wiener Mehrfachstandorte und Bundesländer-Ketten in einer Spalte.
  • Jeder Anbieter zählt genau einmal. Der Ort kommt aus Impressum oder Kontaktseite, nie aus dem Markennamen.

Was als ausgewiesen gilt

  • Mindestlaufzeit: nur mit Monatsangabe oder fester Jahresvorauszahlung. Eine reine Kündigungsfrist zählt nicht.
  • Scan: nur, wenn er im günstigsten Paket ohne Aufpreis steht. Zubuchbar wird getrennt geführt.
  • Je Anbieter das günstigste Angebot mit Geschäftsadresse ohne Zusatzleistungen. Räume, Telefonservice und Front-Office bleiben draußen.

Was „nicht ausgewiesen“ heißt

  • Die Anbieterseite sagt dazu nichts. Über die Leistung sagt das nichts aus.
  • Widersprechen sich zwei Stellen, nennen wir beide.
  • Eine Bot-Blockade beim Abruf ist kein Beleg für ein fehlendes Merkmal.
  • Bei automatisch erzeugten oder übersetzten Seiten gilt der archivierte Abruf zum Stichtag.

Belege und Pflege

  • Zu jeder Zelle liegt intern ein Beleg: Adresse, Abrufdatum, Textauszug, Seitenausdruck.
  • Die Zahl je Gruppe steht im Spaltenkopf, damit jede Zählung nachvollziehbar bleibt.
  • Wir prüfen die Tabelle mindestens einmal im Jahr nach.

Keine Namen, keine Gewähr

  • Anbieter nennen wir bewusst nicht: Der Vergleich zeigt Vertragsmerkmale und bewertet keine Firmen.
  • Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindlich ist der Vertrag des jeweiligen Anbieters.
  • Die eigenen Angaben von Postservice.at stehen unter Pakete und Preise und in den AGB.

Postservice.at

Preisspanne netto pro Monat
49 Euro bei jährlicher Zahlung, 59 Euro bei monatlicher Zahlung
Einrichtungsgebühr
0 Euro, keine Einrichtungsgebühr
Kaution
keine für das Paket, 100 Euro nur bei Schlüsselausgabe
Mindestlaufzeit
keine bei monatlicher Zahlung; bei jährlicher Zahlung Kündigung mit einem Monat Frist zum Ende des Vertragsjahres
Kündigungsfrist
monatlich bei monatlicher Zahlung, bei jährlicher Zahlung ein Monat zum Ende des Vertragsjahres
Scan-Umfang laut Anbieterseite
unbegrenzt ab Plus, ohne Stückzahl- und Intervallgrenze, Scan am Eingangstag
Paketannahme ausgewiesen
ja, ab Basic
Online-Buchung ohne Vertriebskontakt
ja, Online-Checkout
Standort
1010 Wien, ein Standort

1010 Wien

(4 erhobene Anbieter, Innere Stadt)

Preisspanne netto pro Monat
60 bis 150 Euro, Median 86,67 Euro
Einrichtungsgebühr
0 bis 200 Euro; ein Anbieter nennt 100 Euro als Aktionspreis statt 200 Euro, einer ausdrücklich keine, 2 von 4 ohne Angabe
Kaution
bei 1 von 4 ausgewiesen, bei 3 von 4 nicht ausgewiesen
Mindestlaufzeit
bei 2 von 4 ausgewiesen, zwischen 6 und 12 Monaten; bei 1 von 4 ausdrücklich keine; bei 1 von 4 nicht ausgewiesen
Kündigungsfrist
bei 3 von 4 ausgewiesen, jeweils ein Monat oder monatlich kündbar; bei 1 von 4 nicht ausgewiesen
Scan-Umfang laut Anbieterseite
bei 3 von 4 ausgewiesen: einmal 3 Poststücke pro Woche, zweimal tägliche Bearbeitung, davon einmal nur optional zubuchbar; bei 1 von 4 nicht ausgewiesen
Paketannahme ausgewiesen
bei 2 von 4 ausgewiesen, bei 2 von 4 nicht ausgewiesen
Online-Buchung ohne Vertriebskontakt
bei keinem der 4; alle führen auf ein Anfrage- oder Kontaktformular
Standort
alle 4 mit einem Standort in 1010 Wien

Andere Wiener Bezirke

(5 erhobene Anbieter)

Preisspanne netto pro Monat
49 bis 93,33 Euro, Median 60,00 Euro
Einrichtungsgebühr
0 bis 150 Euro; ein Anbieter 20 Euro nur für das kleinste Paket und sonst keine, einer 150 Euro, 3 von 5 ohne Angabe
Kaution
bei 2 von 5 ausgewiesen, bei 3 von 5 nicht ausgewiesen
Mindestlaufzeit
bei 4 von 5 ausgewiesen, zwischen 3 und 12 Monaten; bei 1 von 5 nicht ausgewiesen
Kündigungsfrist
bei 2 von 5 ausgewiesen, 3 Monate beziehungsweise 90 Tage, davon 1 im Widerspruch zu monatlich kündbar an anderer Stelle derselben Website; bei 3 von 5 nicht ausgewiesen
Scan-Umfang laut Anbieterseite
bei 4 von 5 ausgewiesen, je nach Paket von zweimal im Monat bis täglich, bei 2 davon ohne Stückzahlangabe; bei 1 von 5 nicht ausgewiesen
Paketannahme ausgewiesen
bei 2 von 5 ausgewiesen, bei 3 von 5 nicht ausgewiesen
Online-Buchung ohne Vertriebskontakt
bei 3 von 5: einer durchgängig online, einer per Zahlungslink für ein Paket, einer über einen Webshop mit Warenkorb; bei 2 von 5 Anfrage vor Vertrag
Standort
je 1 Standort; 4 in verschiedenen Bezirken außerhalb der Inneren Stadt, bei 1 von 5 der Wiener Standort nicht ausgewiesen

Mehrere Standorte

(3 erhobene Anbieter)

Preisspanne netto pro Monat
bei 1 von 3 als Monatspreis für ein reines Adresspaket ausgewiesen; bei 2 von 3 nicht vergleichbar ausgewiesen (Tages- oder Paketpreise)
Einrichtungsgebühr
bei allen 3 nicht ausgewiesen
Kaution
bei 1 von 3 als Sicherheitsleistung genannt, Höhe nicht ausgewiesen; bei 2 von 3 nicht ausgewiesen
Mindestlaufzeit
bei 1 von 3 ausdrücklich keine; bei 1 von 3 dem Grunde nach genannt, Dauer nicht ausgewiesen; bei 1 von 3 nicht ausgewiesen
Kündigungsfrist
bei allen 3 nicht ausgewiesen
Scan-Umfang laut Anbieterseite
bei allen 3 als Leistung genannt; bei 2 von 3 ohne Umfangsangabe, bei 1 von 3 erst ab dem mittleren Paket, dort werktags tagesaktuell
Paketannahme ausgewiesen
bei 2 von 3 ausgewiesen; bei 1 von 3 ist nur die Paketweiterleitung ausgewiesen
Online-Buchung ohne Vertriebskontakt
bei 1 von 3 über eine Online-Auswahl des Anbieters; bei 2 von 3 Anfrage vor Vertrag
Standort
mehrere Standorte je Anbieter; bei 1 von 3 innerhalb Wiens, bei 2 von 3 in mehreren Bundesländern

Landeshauptstädte außerhalb Wiens

(10 erhobene Anbieter in 5 Städten)

Preisspanne netto pro Monat
40 bis 200 Euro, Median 75,00 Euro; bei 1 von 10 kein öffentlicher Preis
Einrichtungsgebühr
0 Euro bei den 2 von 10, die eine Angabe machen; 8 von 10 ohne Angabe
Kaution
bei 1 von 10 ausgewiesen, angegeben in Bruttomonatsmieten; bei 9 von 10 nicht ausgewiesen
Mindestlaufzeit
bei 3 von 10 ausgewiesen, zwischen 1 und 24 Monaten; bei 7 von 10 nicht ausgewiesen
Kündigungsfrist
bei allen 10 nicht ausgewiesen
Scan-Umfang laut Anbieterseite
bei 1 von 10 im günstigsten Paket enthalten, bei 2 von 10 nur optional zubuchbar, bei 1 von 10 ausdrücklich nicht enthalten, bei 6 von 10 nicht ausgewiesen
Paketannahme ausgewiesen
bei 3 von 10 ausgewiesen, bei 7 von 10 nicht ausgewiesen
Online-Buchung ohne Vertriebskontakt
bei 1 von 10; bei 9 von 10 Anfrage vor Vertrag
Standort
Standorte in fünf Landeshauptstädten; in drei weiteren Landeshauptstädten wurde kein Anbieter mit eigener Adressleistung gefunden

Kleinstadt und Land

(5 erhobene Anbieter)

Preisspanne netto pro Monat
39 bis 190,83 Euro, Median 59,00 Euro
Einrichtungsgebühr
40 bis 199 Euro bei 2 von 5; 3 von 5 ohne Angabe
Kaution
bei allen 5 nicht ausgewiesen
Mindestlaufzeit
bei 2 von 5 ausgewiesen, zwischen 1 und 12 Monaten; bei 3 von 5 nicht ausgewiesen
Kündigungsfrist
bei 3 von 5 ausgewiesen, zwischen 2 Wochen und 3 Monaten; bei 2 von 5 nicht ausgewiesen
Scan-Umfang laut Anbieterseite
bei 1 von 5 im günstigsten Paket enthalten, bei 1 von 5 nur optional zubuchbar, bei 3 von 5 nicht ausgewiesen
Paketannahme ausgewiesen
bei 2 von 5 ausgewiesen, bei 3 von 5 nicht ausgewiesen
Online-Buchung ohne Vertriebskontakt
bei 2 von 5; bei 1 von 5 Anfrage vor Vertrag, bei 2 von 5 nicht ausgewiesen
Standort
je 1 Standort in Orten unter etwa 30.000 Einwohnern, verteilt auf vier Bundesländer

Belege zur Vergleichstabelle

Jede Zelle beruht auf einer öffentlich zugänglichen Anbieterseite. Adresse, Abrufdatum, wörtlicher Textauszug, Bildschirmfoto und Seitenausdruck liegen zu jedem erhobenen Anbieter intern archiviert und werden bei jeder Nachprüfung neu gezogen. Die Anbieter werden hier bewusst nicht genannt und nicht verlinkt. Die Werte geben wieder, was zum Abrufdatum auf der jeweiligen Website stand. Die Angaben erfolgen ohne Gewähr.

Was diese neun Merkmale für Ihre Auswahl bedeuten

Die Preisspannen der fünf Gruppen überlappen einander. Der Ort allein sagt damit wenig über den Betrag, den Sie am Ende zahlen. Unterschiedlich sind vor allem drei Dinge: ob eine einmalige Gebühr dazukommt, wie lange Sie sich binden und ob der Preis netto oder brutto gemeint ist. Postservice.at führt eine Adresse in 1010 Wien ohne Einrichtungsgebühr, ohne Mindestlaufzeit bei monatlicher Zahlung, mit Paketannahme ab dem Basispaket und unbegrenztem Scan ab dem Plus-Paket. Ob das zu Ihrem Bedarf passt, hängt an drei Fragen: Brauchen Sie neben der Adresse regelmäßig Räume vor Ort? Muss der Standort außerhalb Wiens liegen? Wollen Sie sich vertraglich länger binden, um einen anderen Leistungszuschnitt zu bekommen? Wer eine dieser Fragen mit Ja beantwortet, findet den passenderen Zuschnitt bei einem Anbieter mit dem entsprechenden Schwerpunkt. Wer sie mit Nein beantwortet, braucht vor allem eine zustellfähige Adresse und einen verlässlichen Posteingang.

Alle Preise und Leistungen von Postservice.at finden Sie transparent unter Pakete & Preise. Details zur rechtssicheren Nutzung erklärt die Seite Ladungsfähige Adresse. Wie Kundinnen und Kunden von Postservice.at den Service im Alltag beschreiben, steht in den Referenzen und Kundenstimmen.

Kann ich meine Privatadresse als Geschäftsadresse nutzen?

Ja. Die österreichischen Vorschriften verlangen für das Firmenbuch eine Anschrift, unter der zugestellt werden kann. Sie verlangen keine gewerblich genutzten Räume und keine bestimmte Art von Gebäude, und die Wohnung ist im Zustellrecht ausdrücklich eine taugliche Abgabestelle. Die Grenzen liegen nicht im Unternehmensrecht, sondern im Miet-, Wohnungseigentums- und Baurecht, und die Adresse wird über mehrere Kanäle gleichzeitig öffentlich.

Welche Rechtsform Sie haben, ändert wenig

Für alle Rechtsträger sind Sitz und die für Zustellungen maßgebliche Geschäftsanschrift einzutragen. Das gilt für Einzelunternehmen ebenso wie für OG, KG und GmbH. Für die FlexCo gelten dieselben Regeln wie für die GmbH, weil das Gesetz für alles, was es nicht selbst regelt, auf das GmbH-Recht verweist. Bei natürlichen Personen kommt zusätzlich die Anschrift der Person selbst ins Firmenbuch. Für die Website verlangt das Gesetz eine geografische Anschrift, unter der man niedergelassen ist, und wer im Firmenbuch steht, führt Firma, Rechtsform, Sitz, Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht auch auf Geschäftsbriefen.

Mietwohnung und Eigentumswohnung

Wer einen Beruf in der eigenen Wohnung ausübt und dort auch wohnt, bewegt sich in Wien nach der Auskunft der Baupolizei im zulässigen Rahmen, solange die Tätigkeit wohnverträglich ist; genannt werden dort unter anderem Ordinationen, Unterricht, freischaffende Tätigkeiten und IT-Dienstleistungen. Sobald Räume ausschließlich betrieblich genutzt werden, wird daraus eine bauliche Änderung, die eine Bewilligung braucht und die Zustimmung der Eigentümerseite verlangt. Baurecht ist Landessache: Diese Auskunft gilt für Wien, außerhalb Wiens fragen Sie beim zuständigen Bauamt nach. In einer Eigentumswohnung braucht eine Widmungsänderung die Zustimmung der anderen Wohnungseigentümer, wenn deren schutzwürdige Interessen berührt sein können; wird sie verweigert, kann sie unter bestimmten Voraussetzungen bei Gericht ersetzt werden. Bei Miete ist der Maßstab, was im Vertrag als Verwendung vereinbart ist. Lesen Sie also zuerst Ihren Mietvertrag.

Was öffentlich wird

Das Firmenbuch ist ein öffentliches Verzeichnis, jeder darf Einsicht nehmen. Sitz und Geschäftsanschrift gehören zu den Angaben, die das Gesetz sogar in einer kostenlosen Kurzinformation vorschreibt; ein vollständiger Auszug kostet online 4,89 Euro, mit historischen Daten 8,20 Euro, bei Gericht 19 Euro. Beim Gewerbe kommt der Standort dazu: Das Gewerbeinformationssystem ist rund um die Uhr, kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Nachweis abfragbar und zeigt Name oder Firma, den Wortlaut der Gewerbeberechtigung und den Standort. Das Gesetz schützt die Wohnanschrift als solche, sie ist dort nur bei berechtigtem Interesse zugänglich. Den Gewerbestandort schützt es nicht. Wer die Wohnadresse als Standort meldet, verschiebt sie damit aus der geschützten in die frei abfragbare Kategorie. Dazu kommen Impressum, Geschäftsbriefe, Website und Rechnungen, die die Anschrift ohnehin nach außen tragen. Eine Auskunftssperre für das Firmenbuch ist nicht vorgesehen.

Zustellung, wenn niemand zu Hause ist

Ist niemand da, wird ein behördliches Schriftstück hinterlegt und Sie bekommen eine Verständigung in den Briefkasten. Das Schriftstück gilt mit dem ersten Tag der Abholfrist als zugestellt, und diese Frist beträgt mindestens zwei Wochen. Ab diesem Zeitpunkt laufen Fristen, auch wenn das Kuvert noch im Postpartner liegt. Das Gesetz kennt dazu eine Ausnahme: Wer wegen Abwesenheit nicht rechtzeitig Kenntnis erlangen konnte, für den wird die Zustellung erst mit dem Tag nach der Rückkehr wirksam, sofern das noch in die Abholfrist fällt. Wie diese Regel im Detail funktioniert, steht in unserem Artikel zur Zustellfiktion in Österreich. Ein Nachsendeauftrag kostet privat 21,90 Euro je drei Kalendermonate im Inland, geschäftlich 51,90 Euro, und läuft höchstens ein Jahr; für jede juristische Person braucht es einen eigenen Auftrag. Eine Postvollmacht kostet 31,80 Euro für zwei Jahre und deckt nach Angabe der Post auch Rückscheinbriefe von Gerichten und Behörden ab, also RSa und RSb, solange der Absender nichts anderes vermerkt hat. Was das praktisch heißt, erklärt der Artikel zur Postvollmacht in Österreich. Wer die Post lieber digital bekommt, findet die Abläufe unter Scan-Service und Postweiterleitung.

Was ein Umzug kostet

Die Miete für die Privatadresse ist null. Der Rest ist es nicht, und er fällt bei jedem Wohnungswechsel erneut an. Seit 1. August 2026 kostet eine Eingabe ans Firmenbuch bei einem Einzelunternehmen 24 Euro, bei OG, KG und GmbH je 47 Euro; wer nicht elektronisch einbringt, zahlt 24 Euro Zuschlag, und die Gebühr fällt auch dann an, wenn die Eingabe zu keiner Eintragung führt. Die Änderung der Geschäftsanschrift selbst ist formfrei möglich und braucht keine Beglaubigung. Zieht das Unternehmen in eine andere Gemeinde, ändert sich der Sitz: Dann braucht es einen notariell beurkundeten Gesellschafterbeschluss und beglaubigte Unterschriften, und für die Änderung des Gesellschaftsvertrags kommen 70 Euro Eintragungsgebühr dazu. Den Ablauf beschreibt der Artikel Firmensitz verlegen. Die Anzeige des neuen Gewerbestandorts ist gebührenfrei, muss aber spätestens am Tag der Aufnahme der Tätigkeit einlangen; wer zu spät dran ist, riskiert eine Geldstrafe. Dazu kommen Finanzamt und Gemeinden binnen eines Monats, der Nachsendeauftrag sowie die Umstellung von Impressum, Website, Geschäftsbriefen und Rechnungen. Wer die Änderung im Firmenbuch nicht anmeldet, riskiert Zwangsstrafen. Ob und wie sich die Adresse steuerlich auswirkt, hängt vom Einzelfall ab und gehört mit der Steuerberatung besprochen.

Passt die Privatadresse als Geschäftsadresse?

Sechs Angaben, ein Ergebnis. Die Punkte darunter nennen jeweils, worauf sie sich stützen.

Rechtsform
Wohnsituation
Nutzung
Abwesenheiten
Wohnadresse öffentlich im Firmenbuch, in der Gewerbeauskunft und im Impressum
Umzug in den nächsten zwei Jahren
Ergebnis

Privatadresse mit Auflagen

Die Wohnadresse kann funktionieren. Diese Punkte gehören vorher geklärt.

  • Mietwohnung: Maßstab ist die im Vertrag vereinbarte Verwendung. Das Mietrecht knüpft Kündigungsgründe an die tatsächliche Verwendung. Vor der Anmeldung mit der Hausverwaltung klären.

    Mietrechtsgesetz, RIS

  • Beim Einzelunternehmen ist der Gewerbestandort frei abfragbar, die Wohnanschrift als solche nicht. Wer die Wohnadresse als Standort meldet, verschiebt sie in die freie Auskunft.

    Gewerbeordnung, RIS

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Keine Rechtsberatung. Bei Miet- oder Baurechtsfragen hilft die Hausverwaltung oder das Bauamt, bei Steuerfragen der Steuerberater.

Gesamtkosten über 24 Monate

Der Monatspreis entscheidet die Auswahl selten allein. Eine einmalige Aktivierungsgebühr im dreistelligen Bereich kann ein günstiges Angebot im ersten Jahr um rund 40 Prozent verteuern, eine Kaution bindet Geld, und eine Mindestlaufzeit legt fest, wie lange Sie die Summe zahlen. Erst wenn Monatspreis, Einrichtungsgebühr, Kaution, Laufzeit und die Zusatzkosten für Scan und Weiterleitung in einer Zahl stehen, sind zwei Angebote vergleichbar. Deshalb rechnet dieser Abschnitt über 24 Monate und nicht über einen Monat.

Was kostet eine Geschäftsadresse über 24 Monate wirklich?

Monatspreis, Einrichtungsgebühr, Kaution und Bindung ergeben zusammen eine andere Zahl als der Preis auf der Kachel. Werte ändern, das Ergebnis rechnet mit.

Voreinstellung

Erhebung Postservice.at, n=4, Median, Stand 05.09.2026

€
€
€
Monate
€
€
Nutzungsdauer
Zahlungsweise
  • Monatspreis: Median 86,67 Euro netto, Spanne 60,00 bis 150,00 Euro.
  • Einrichtungsgebühr bei 1 von 4 ausgewiesen, Betrag hier selbst eintragen.
  • Kaution bei 1 von 4 ausgewiesen, Betrag hier selbst eintragen.
  • Mindestlaufzeit bei 2 von 4 ausgewiesen, 6 bis 12 Monate, voreingestellt der Median.
Gesamtkosten über 24 Monate
2.080,08 €
Effektiver Monatspreis
86,67 €
je Monat Nutzung
Anteil Einmalkosten
0,0 %
0,00 €
Neben Postservice.at gestellt
  • Ihre Eingabe2.080 €
  • Postservice.at Basic (jährlich)1.176 €
  • Postservice.at Plus (jährlich)1.896 €

Die Vergleichszeilen zeigen den Paketpreis netto in der Zahlweise, die für die gewählte Nutzungsdauer günstiger ist. Jährliche Zahlung gilt je Vertragsjahr, monatliche ohne Mindestlaufzeit. Bei Plus ist die physische Weiterleitung auf Wunsch inklusive Porto enthalten.

Sechs Kriterien, an denen Sie jeden Anbieter messen können

Je Kriterium zuerst der Maßstab, dann die Antwort von Postservice.at nach genau diesem Maßstab. Legen Sie dieselben sechs Fragen jedem Angebot vor, das Sie prüfen.

1. Lage der Adresse

Was Sie prüfen: Die Anschrift steht im Firmenbuch, im Impressum, auf Rechnungen und auf jedem Geschäftsbrief. Prüfen Sie, ob der Anbieter Straße und Hausnummer öffentlich nennt, ob die Adresse ausdrücklich für die Firmenbuch-Eintragung freigegeben ist und ob es sich um einen einzelnen, benannten Standort handelt.

Bei Postservice.at: Ein Standort in der Inneren Stadt, Seitenstettengasse 5/37, 1010 Wien. Die Adresse ist für Firmenbuch, Gewerbeanmeldung und Impressum nutzbar, den Standortvertrag als Nachweis stellen wir aus.

2. Kostenklarheit

Was Sie prüfen: Der Monatspreis ist selten der ganze Preis. Prüfen Sie, ob eine Einrichtungs- oder Aktivierungsgebühr ausgewiesen ist, ob eine Kaution verlangt wird und ob am Preis steht, ob er netto oder brutto gemeint ist. In der Erhebung außerhalb Wiens trugen 6 von 15 öffentlichen Preisen keine Netto- oder Brutto-Angabe.

Bei Postservice.at: Keine Einrichtungsgebühr. Für das Paket selbst ist keine Kaution zu hinterlegen, nur für einen ausgegebenen Schlüssel fallen 100 Euro an. Alle Preise sind netto ausgewiesen: Basic 49 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung, 59 Euro bei monatlicher Zahlung.

3. Vertragsfreiheit

Was Sie prüfen: Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist sind zwei verschiedene Dinge. Prüfen Sie beide getrennt und lesen Sie nach, an welchen Zahlungsmodus sie geknüpft sind. In der Erhebung reichte die längste ausgewiesene Mindestlaufzeit bis 24 Monate.

Bei Postservice.at: Bei monatlicher Zahlung keine Mindestlaufzeit und monatlich kündbar. Bei jährlicher Zahlung beträgt die Kündigungsfrist einen Monat zum Ende des Vertragsjahres. Eine Kündigung per E-Mail genügt. Dazu 14 Tage Geld-zurück-Garantie für alle Kunden, auch Unternehmen.

4. Erreichbarkeit

Was Sie prüfen: Fragen Sie, wer abhebt, wann der Standort besetzt ist und wann Sie Ihre Post holen können. Eine Adresse nützt wenig, wenn im entscheidenden Moment niemand da ist. In der Erhebung außerhalb Wiens wiesen 2 von 17 Anbietern eine Abholung außerhalb der Bürozeiten aus.

Bei Postservice.at: Das Büro in 1010 Wien ist Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:30 Uhr besetzt, am Telefon unter +43 1 9281230 hebt eine Person ab. Die Selbstabholung ist Montag bis Sonntag über das digitale Zutrittssystem möglich.

5. Post-Handling

Was Sie prüfen: Klären Sie vier Punkte einzeln: Werden Pakete angenommen? An welchem Tag liegt ein Brief digital vor? Wohin wird physisch weitergeleitet und zu welchen Portokosten? Werden behördliche Sendungen mit Zustellnachweis übernommen und wird dafür eine Postvollmacht eingerichtet?

Bei Postservice.at: Paketempfang ab Basic. Scan am Eingangstag ab Plus, unbegrenzt und ohne Intervallgrenze. Physische Weiterleitung innerhalb der EU ab Plus auf Wunsch kostenfrei, inklusive Porto, im Premium-Paket auch ins übrige Europa. Basic und Plus: Wir nehmen RSa-/RSb-Hinterlegungsanzeigen entgegen, die Sendungen holen Sie selbst ab. Premium: Abholung bei der Post mit Postvollmacht, ausgenommen Sendungen mit dem Vermerk „Nicht an Postbevollmächtigte“.

6. Beständigkeit und Beratung

Was Sie prüfen: Ein Sitz ist eine langfristige Entscheidung, ein Anbieterwechsel kostet Gebühren und Umstellungsaufwand. Prüfen Sie, seit wann der Anbieter an diesem Standort arbeitet, ob es einen benannten Ansprechpartner gibt und ob es öffentliche Rückmeldungen von Kundinnen und Kunden gibt. In der Erhebung außerhalb Wiens wies 1 von 17 Anbietern überhaupt ein Jahr der Marktzugehörigkeit aus.

Bei Postservice.at: Postservice.at gibt es seit 2020, durchgehend am selben Standort. Sie haben einen festen Ansprechpartner, Beratung telefonisch und vor Ort. Google zeigt 5,0 aus 34 Rezensionen, Stand Oktober 2026. Seit 2020 haben über 1.000 Kunden die Adresse genutzt.

Wann Postservice.at nicht die richtige Wahl ist

Ehrlich gesagt passt ein spezialisierter Adressdienst nicht zu jedem Bedarf. In diesen vier Fällen sind Sie woanders besser aufgehoben.

Sie brauchen täglich ein physisches Büro

Wenn Sie einen festen Arbeitsplatz oder regelmäßig Besprechungsräume benötigen, ist ein Coworking-Space oder ein Bürovermieter die bessere Wahl. Eine reine Geschäftsadresse enthält keinen täglichen Zutritt zu Büroflächen.

Der Standort soll außerhalb Wiens liegen

Postservice.at bietet ausschließlich eine Adresse in 1010 Wien. Wenn Ihr Firmensitz bewusst in einem anderen Bundesland oder in einer bestimmten Region liegen soll, wählen Sie einen Anbieter mit Standort vor Ort. Die Erhebung hat dafür in fünf Landeshauptstädten und in fünf kleineren Orten Angebote gefunden.

Ein reines Postfach reicht Ihnen

Wer nur eine anonyme Postabholung ohne ladungsfähige Adresse und ohne Firmenbuch-Nutzung sucht, zahlt für ein klassisches Postfach der Post weniger. Eine Geschäftsadresse kostet mehr, ist dafür ladungsfähig und für das Firmenbuch nutzbar.

Sie benötigen Publikumsverkehr oder ein Ladenlokal

Für Kundenverkehr, ein Geschäftslokal oder eine Werkstatt brauchen Sie eigene Flächen. Eine Geschäftsadresse dient als Sitz und Zustelladresse, nicht als Standort für Laufkundschaft.

Welche Rechtsgrundlagen in Österreich gelten

Der österreichische Gründungsmarkt ist stark von Ein-Personen-Unternehmen geprägt, für die eine ladungsfähige Adresse besonders relevant ist. Die vollständigen Zahlen dazu bündelt unsere Gründungsstatistik für Österreich.

39.554

Unternehmen wurden 2024 in Österreich neu gegründet, um rund 5 Prozent mehr als im Jahr davor. Die Neugründungsrate lag bei 6,3 Prozent. Quelle: Statistik Austria, Unternehmensdemografie 2024.

82,5 %

der Neugründungen 2024 hatten keine unselbständig Beschäftigten. Im Bestand zählt Statistik Austria 459.029 Ein-Personen-Unternehmen, das sind 61,6 Prozent aller Unternehmen. Quelle: Statistik Austria.

Rechtlicher Rahmen

Für alle Rechtsträger sind der Sitz und die für Zustellungen maßgebliche Geschäftsanschrift ins Firmenbuch einzutragen; ist eine solche Anschrift unbekannt, ist auch dieser Umstand einzutragen. Das Gesetz stellt damit auf die Zustellung ab und nicht auf die Art der Räume. Eine Adresse, an der niemand erreichbar ist, erfüllt diesen Zweck nicht. Scheitert die Zustellung an der Geschäftsanschrift, kann laut Zustellgesetz an die Privatadresse der Organe oder über die Ediktsdatei zugestellt werden. Genau deshalb ist die reale Zustellfähigkeit das wichtigste Vergleichskriterium, unabhängig davon, welchen der sechs Wege Sie wählen.

PAKETE & PREISE

Ihre Geschäftsadresse.
Der passende Postservice dazu.

Seitenstettengasse 5/37, 1010 Wien

In jedem Paket inklusive
  • Firmenbuchtaugliche Adresse & Impressum
  • Brief- & Paketannahme
  • Firmenschild am Postkasten

14 Tage Geld-zurück-GarantieFür alle Kunden, auch Unternehmen

Basic

Selbstabholung

Adresse nutzen. Post selbst abholen.

€ 49netto / Monat

€ 588 jährlich im Voraus

€ 120 Ersparnis pro Jahr

  • Selbstabholung
  • Digitales Zutrittssystem
  • Firmenschild am Postkasten
Basic wählen
Alle Basic-Leistungen
  • Ladungsfähige Adresse in 1010 Wien
  • Für Firmenbuch & Impressum
  • Posteingang
  • Paketempfang
  • Selbstabholung
  • Digitales Zutrittssystem
  • Firmenschild am Postkasten
  • Hinterlegungsanzeigen für RSa-/RSb-Sendungen
Empfohlen

Plus

Unbegrenzte Scans

Ihre Geschäftspost digital erhalten.

€ 79netto / Monat

€ 948 jährlich im Voraus

€ 120 Ersparnis pro Jahr

  • Unbegrenzte Scans
  • Post als PDF per E-Mail
  • Physische Weiterleitung auf Wunsch, EU-weit, inkl. Porto
Plus wählen
Alle Plus-Leistungen
  • Alles aus Basic
  • Physische Weiterleitung auf Wunsch, EU-weit, inkl. Porto
  • Unbegrenzte Scans
  • Post als PDF per E-Mail
  • Prominentes Firmenschild
  • Hinterlegungsanzeigen für RSa-/RSb-Sendungen

Premium

Erweiterter Service

Digital plus Abholservice und Meetingraum.

€ 129netto / Monat

€ 1.548 jährlich im Voraus

€ 240 Ersparnis pro Jahr

  • RSa-/RSb-Abholung bei der Post mit Postvollmacht
  • 4h Meetingraumnutzung pro Monat
  • 6 Monate Postservice nach Adressänderung
Premium wählen
Alle Premium-Leistungen
  • Alles aus Plus
  • Weiterleitung auch ins übrige Europa, inkl. Porto
  • RSa-/RSb-Abholung bei der Post mit Postvollmacht
  • 4h Meetingraumnutzung pro Monat
  • 6 Monate Postservice nach Adressänderung

Basic → Plus für € 30 mehr im Monat: Unbegrenzte Scans und Ihre Post als PDF per E-Mail.

Alle Preise zzgl. 20 % USt. Keine Einrichtungsgebühr.

Jahreszahlung: Kündigung mit einem Monat Frist zum Ende des Vertragsjahres.

Häufige Fragen zur Geschäftsadresse in Österreich

Was kostet eine Geschäftsadresse in Österreich?

Außerhalb Wiens kostet eine Geschäftsadresse 39 bis 200 Euro netto pro Monat, der Median liegt bei 75 Euro (15 öffentliche Preise von 17 erhobenen Anbietern). In Wien liegt die Spanne bei 49 bis 160 Euro netto, der Median bei 81,17 Euro (zwölf öffentliche Preislisten). Stand: 5. September 2026. Erfasst ist je Anbieter das günstigste öffentlich ausgewiesene Angebot, das eine Geschäftsadresse ohne Zusatzleistungen enthält. Postservice.at beginnt bei 49 Euro netto im Monat bei jährlicher Zahlung.

Ist es legal, eine Geschäftsadresse zu mieten?

Ja. Eine Geschäftsadresse zu mieten ist in Österreich rechtlich zulässig. Eine ladungsfähige Geschäftsadresse ist eine echte physische Anschrift mit verlässlicher Zustellmöglichkeit. Sie können diese Adresse für Firmenbuch, Gewerbeanmeldung und Impressum verwenden. Ein reines Postfach ohne Zustellfähigkeit genügt dagegen nicht.

Was ist der Unterschied zwischen Firmensitz und Geschäftsadresse?

Der Firmensitz ist die politische Gemeinde, die im Gesellschaftsvertrag festgelegt und so ins Firmenbuch eingetragen wird, zum Beispiel Wien. Die Geschäftsadresse ist die konkrete Anschrift mit Straße und Hausnummer, an die tatsächlich zugestellt wird. Ein Wechsel der Geschäftsadresse innerhalb derselben Gemeinde ist deshalb einfacher als eine Sitzverlegung in eine andere Gemeinde.

Kann ich meine Privatadresse als Geschäftsadresse nutzen?

Ja. Das Gesetz verlangt für das Firmenbuch eine Anschrift, unter der zugestellt werden kann, und die Wohnung ist im Zustellrecht ausdrücklich eine taugliche Abgabestelle. Die Grenzen liegen im Miet-, Wohnungseigentums- und Baurecht: Maßgeblich sind der Mietvertrag, im Wohnungseigentum die Zustimmung der anderen Eigentümer. Die Adresse wird dadurch öffentlich, weil Sitz und Geschäftsanschrift Teil der kostenlosen Firmenbuch-Kurzinformation sind und zusätzlich im Impressum, auf Geschäftsbriefen und auf Rechnungen stehen.

Welcher Anbieter-Typ passt zu welchem Bedarf?

Wer nur eine ladungsfähige Adresse mit Postempfang braucht, kommt mit einem spezialisierten Adressdienst aus. Wer täglich einen Arbeitsplatz oder Besprechungsräume nutzt, braucht ein Business Center oder einen Coworking-Space. Wird die Adresse nur vermittelt, prüfen Sie vor dem Abschluss, ob der Standortbetreiber sie ausdrücklich für die Firmenbuch-Eintragung freigibt und Behördenpost entgegennimmt.

Was ist der Unterschied zwischen einer virtuellen Adresse und einem Postfach?

Eine virtuelle Geschäftsadresse ist eine echte physische Anschrift mit Straße und Hausnummer, an der Personal die Post entgegennimmt und weiterleitet. Ein Postfach ist nur ein Abholfach ohne persönliche Zustellung. Für Firmenbuch und behördliche Zustellungen ist eine physische, ladungsfähige Adresse erforderlich, ein Postfach reicht dafür nicht aus.

Ist eine c/o-Adresse ladungsfähig?

Eine c/o-Adresse kann ladungsfähig sein, wenn an der genannten Anschrift tatsächlich Post für Sie entgegengenommen wird und der Empfänger dort verlässlich erreichbar ist. Entscheidend ist nicht die Bezeichnung, sondern die reale Zustellmöglichkeit. Bei einem Adressanbieter mit besetztem Standort und Empfangsvollmacht ist diese Voraussetzung erfüllt.

Kann ich an einer gemieteten Geschäftsadresse meine GmbH ins Firmenbuch eintragen?

Ja. Eine gemietete, ladungsfähige Geschäftsadresse wird im Firmenbuch als Geschäftsanschrift eingetragen. Der Anbieter gibt die Adresse dafür ausdrücklich frei und stellt einen eigenen Standortvertrag als Nachweis aus, den Sie bei der Eintragung vorlegen. Das Handelsgericht verlangt eine zustellfähige Geschäftsanschrift, und genau das ist eine ladungsfähige Geschäftsadresse.

Worauf sollte ich beim Vergleich von Geschäftsadress-Anbietern achten?

Prüfen Sie sechs Punkte: die Lage der Adresse und ob sie für Firmenbuch und Impressum freigegeben ist, die Kostenklarheit mit Einrichtungsgebühr, Kaution und der Angabe netto oder brutto, die Vertragsfreiheit aus Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist getrennt betrachtet, die Erreichbarkeit des Standorts, das Post-Handling von der Paketannahme über den Scan bis zur Annahme behördlicher Sendungen, und wie lange der Anbieter schon an diesem Standort arbeitet. Rechnen Sie erst danach die Gesamtkosten über 24 Monate.

Was ist eine Domiziladresse?

Domiziladresse ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für eine gemietete Geschäftsadresse, die als Firmensitz und Zustelladresse dient, ohne dass dort Büroräume genutzt werden. Im Gesetz kommt der Begriff nicht vor, dort ist von Sitz und von der für Zustellungen maßgeblichen Geschäftsanschrift die Rede. Entscheidend ist deshalb nicht die Bezeichnung, sondern ob an der Adresse tatsächlich zugestellt werden kann und ob der Anbieter sie für die Firmenbuch-Eintragung freigibt.

Reicht ein Postfach als Geschäftsadresse?

Für das Firmenbuch ist eine Anschrift einzutragen, unter der zugestellt werden kann. Das Zustellgesetz zählt als Abgabestelle die Wohnung oder sonstige Unterkunft, die Betriebsstätte, den Sitz, den Geschäftsraum, die Kanzlei und den Arbeitsplatz auf, ein Postfach nennt es nicht. Behördliche Rückscheinbriefe werden laut Post auch nicht an ein Postfach nachgesendet. Wer verlässlich erreichbar sein will, braucht deshalb eine physische Anschrift mit Straße und Hausnummer, an der eine Person die Post übernimmt.

Was kostet eine Geschäftsadresse in Graz, Linz oder Salzburg?

Für einzelne Städte nennen wir bewusst keinen Preis: In der Erhebung standen je Stadt nur ein bis drei Anbieter, daraus lässt sich kein belastbarer Stadtwert bilden. Über die fünf Landeshauptstädte außerhalb Wiens hinweg liegt die Spanne bei 40 bis 200 Euro netto pro Monat, der Median bei 75 Euro, erhoben bei zehn Anbietern. In St. Pölten, Bregenz und Eisenstadt hat die Erhebung keinen Anbieter mit einer eigenen, öffentlich beschriebenen Geschäftsadress-Leistung gefunden. Stand: 5. September 2026.

Was kostet es, die Geschäftsanschrift zu ändern?

Die Änderung der Geschäftsanschrift ist formfrei und braucht keine Beglaubigung. Seit 1. August 2026 fällt dafür die Eingabengebühr ans Firmenbuch an: 24 Euro beim Einzelunternehmen, je 47 Euro bei OG, KG und GmbH, dazu 24 Euro Zuschlag, wenn nicht elektronisch eingebracht wird. Zieht das Unternehmen in eine andere Gemeinde, ändert sich der Sitz, dann kommen ein notariell beurkundeter Gesellschafterbeschluss, beglaubigte Unterschriften und 70 Euro Eintragungsgebühr dazu. Die Anzeige des neuen Gewerbestandorts ist gebührenfrei, muss aber spätestens am Tag der Aufnahme der Tätigkeit einlangen.

Ist eine Geschäftsadresse in einer Mietwohnung erlaubt?

Das entscheidet nicht das Unternehmensrecht, sondern Ihr Mietvertrag und das Baurecht. Maßstab im Mietrecht ist die vertraglich vereinbarte Verwendung. In Wien ist eine wohnverträgliche Berufsausübung neben dem Wohnen nach Auskunft der Baupolizei auch bei der Widmung Wohnraum zulässig; sobald Räume ausschließlich betrieblich genutzt werden, wird daraus eine bewilligungspflichtige bauliche Änderung. Baurecht ist Landessache, außerhalb Wiens fragen Sie beim zuständigen Bauamt nach. In einer Eigentumswohnung braucht eine Widmungsänderung die Zustimmung der anderen Wohnungseigentümer, wenn deren schutzwürdige Interessen berührt sein können.

Adresse in 1010 Wien, bei monatlicher Zahlung monatlich kündbar, keine Einrichtungsgebühr.

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