Wien 1010
1. Bezirk
60 bis 150 Euro
Median 86,67 Euro · n = 4
31 Anbieter erhoben, 27 in fünf Gruppen ausgewertet, neun Vertragsmerkmale und die eigene Privatadresse als sechste Option, erhoben aus öffentlichen Anbieterseiten und amtlichen Quellen, Stand 5. September 2026. Ohne Namen, ohne Fremdpreise, ohne Rangliste.
Eine Geschäftsadresse kostet in Österreich außerhalb Wiens 39 bis 200 Euro netto im Monat (Median 75), in Wien 49 bis 160 Euro. Die eigene Privatadresse kostet keine Miete, steht dafür öffentlich im Firmenbuch. Postservice.at beginnt bei 49 Euro netto bei jährlicher Zahlung, ohne Einrichtungsgebühr. Stand 5. September 2026.
Die Spanne außerhalb Wiens stammt aus 15 öffentlichen Preisen von 17 erhobenen Anbietern, die Wiener Spanne aus zwölf öffentlichen Preislisten. Bei monatlicher Zahlung kostet das Basispaket von Postservice.at 59 Euro netto und ist monatlich kündbar. Den gemeinsamen Kern aller Angebote bildet eine ladungsfähige Geschäftsadresse. Wer die volle Bandbreite an Leistungen sucht, findet sie im Virtual Office gebündelt.
Eine Zeile je Weg, dazu Postservice.at als Referenz. Fünf Merkmale, Preise netto pro Monat. Die Werte der Anbietergruppen sind Spannen und Zählungen über die erhobenen Anbieter, keine Einzelangaben. Stand 5. September 2026.
Tabelle seitlich scrollbar.
| Weg zur Geschäftsadresse | Preisspanne netto pro Monat | Einrichtungsgebühr | Mindestlaufzeit | Scan der Post | Standort |
|---|---|---|---|---|---|
| Postservice.at(eigenes Angebot) | 49 Euro jährlich, 59 Euro monatlich | 0 Euro, keine | keine bei monatlicher Zahlung | Unbegrenzte ScansIm Plus- und Premium-Paket, ohne Stückzahl- und Intervallgrenze, Scan am Eingangstag. | 1010 Wien, ein Standort |
| 1010 Wien(4 erhobene Anbieter, Innere Stadt) | 60 bis 150 Euro, Median 86,67 | 0 bis 200 Euro | 2 von 4: 6 bis 12 Monate | bei 3 von 4 ausgewiesen | alle 4 in 1010 Wien |
| Andere Wiener Bezirke(5 erhobene Anbieter) | 49 bis 93,33 Euro, Median 60,00 | 0 bis 150 Euro | 4 von 5: 3 bis 12 Monate | bei 4 von 5 ausgewiesen | je 1 Standort außerhalb der Inneren Stadt |
| Mehrere Standorte(3 erhobene Anbieter) | bei 2 von 3 nicht vergleichbar ausgewiesen | keine Angabe bei allen 3 | 1 von 3 ausdrücklich keine, 2 von 3 ohne Dauer | bei allen 3 als Leistung genannt | mehrere Standorte je Anbieter |
| Landeshauptstädte außerhalb Wiens(10 erhobene Anbieter in 5 Städten) | 40 bis 200 Euro, Median 75,00 | 0 Euro (2 von 10 mit Angabe) | 3 von 10: 1 bis 24 Monate | 1 von 10 im günstigsten Paket, 2 von 10 zubuchbar | fünf Landeshauptstädte außerhalb Wiens |
| Kleinstadt und Land(5 erhobene Anbieter) | 39 bis 190,83 Euro, Median 59,00 | 40 bis 199 Euro | 2 von 5: 1 bis 12 Monate | 1 von 5 im günstigsten Paket, 1 von 5 zubuchbar | Orte unter etwa 30.000 Einwohnern |
| Die eigene Privatadresse(keine Anbietergruppe, eigene Wohnadresse) | keine Miete | 0 Euro | keine | kein Scan, eigener Briefkasten | eigene Wohnadresse, öffentlich im Firmenbuch |
Alle Beträge netto pro Monat. Bei Postservice.at gilt 49 Euro bei jährlicher Zahlung und 59 Euro bei monatlicher Zahlung, ohne Einrichtungsgebühr. Die Spannen bei der Einrichtungsgebühr fassen die ausgewiesenen Beträge der Gruppe zusammen, ausdrücklich keine Gebühr zählt als 0 Euro, Anbieter ohne Angabe gehen nicht in die Spanne ein. Die Privatadresse ist keine Anbietergruppe, sie kostet keine Miete und steht öffentlich im Firmenbuch. Erhoben am 3. und 5. September 2026 ausschließlich von öffentlich zugänglichen Anbieterseiten, Stand 5. September 2026. Wie gezählt und abgegrenzt wurde, steht in der Methodik dieses Vergleichs. Die ausführliche Fassung mit neun Merkmalen steht in der Tabelle weiter unten.
Dieselben Gruppenwerte, räumlich sortiert: was eine Geschäftsadresse in Wien, in den Landeshauptstädten und im ländlichen Raum netto im Monat kostet.
Kartendaten: Natural Earth, gemeinfrei. Die Preise sind Gruppenwerte über mehrere Anbieter, keine Werte für einzelne Bundesländer.
Postservice.at
Seitenstettengasse 5/37, 1010 Wien
Die Karte zeigt die neun Bundesländer Österreichs mit ihren tatsächlichen Grenzverläufen. Punkte markieren die Landeshauptstädte. In Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Innsbruck wurden Anbieter erhoben. In St. Pölten, Bregenz und Eisenstadt wurde kein Anbieter mit einer eigenen, öffentlich beschriebenen Adress-Leistung gefunden. Der weinrote Punkt markiert Postservice.at in der Seitenstettengasse 5/37 in 1010 Wien.
| Gruppe | Erhoben in | Preisspanne netto pro Monat | Median | Anbieter |
|---|---|---|---|---|
| Wien 1010 | 1. Bezirk | 60 bis 150 Euro | 86,67 Euro | 4 |
| Wien, andere Bezirke | übrige Wiener Bezirke | 49 bis 93,33 Euro | 60,00 Euro | 5 |
| Landeshauptstädte | Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt, Innsbruck | 40 bis 200 Euro | 75,00 Euro | 10 |
| Kleinstadt und Land | Orte unter 30.000 Einwohnern | 39 bis 190,83 Euro | 59,00 Euro | 5 |
| Mehrere Standorte | Standorte in mehreren Bundesländern | Preis bei 2 von 3 nicht vergleichbar ausgewiesen | kein Gruppenmedian bildbar | 3 |
| Postservice.at, eigenes Angebot | Postservice.at, Seitenstettengasse 5/37, 1010 Wien | 49 Euro netto pro Monat bei jährlicher Zahlung | kein Gruppenmedian bildbar | 1 |
Die Preise sind Gruppenwerte über mehrere Anbieter, keine Werte für einzelne Bundesländer.
Erhebung Postservice.at, 31 Anbieter erhoben, 27 in fünf Gruppen ausgewertet, Stand 05.09.2026. Preise netto pro Monat, Gruppenwerte.
Zwei Preisspannen, zwei Grundgesamtheiten. Beide stammen aus derselben Erhebung und dürfen nicht miteinander verrechnet werden.
Euro netto pro Monat für eine Geschäftsadresse außerhalb Wiens. 15 öffentliche Preise von 17 erhobenen Anbietern, Median 75,00 Euro.
Euro netto pro Monat für eine Geschäftsadresse in Wien. Zwölf öffentliche Preislisten, Median 81,17 Euro.
Anbieter erhoben, davon 27 in fünf Gruppen ausgewertet. Vier ließen sich keiner Gruppe eindeutig zuordnen und zählen in keiner Spalte mit.
Anbietern außerhalb Wiens weisen eine Einrichtungs- oder Aktivierungsgebühr mit Betrag aus, 2 schließen sie ausdrücklich aus, 13 sagen dazu nichts.
Anbietern außerhalb Wiens weisen eine Mindestlaufzeit mit Zahl aus, die Spanne reicht von 1 bis 24 Monaten. Einer schließt sie ausdrücklich aus.
Anbietern außerhalb Wiens lassen sich ohne Vertriebskontakt online abschließen.
Anbietern außerhalb Wiens weisen eine Abholung außerhalb der Bürozeiten aus.
öffentlichen Preisen außerhalb Wiens tragen keine Angabe, ob sie netto oder brutto gemeint sind.
Erhebung Postservice.at, 31 Anbieter erhoben, 27 in fünf Gruppen ausgewertet, Stand 05.09.2026. Abgerufen am 3. und 5. September 2026, ausschließlich von den öffentlich zugänglichen Seiten der Anbieter.
Wien, Landeshauptstadt oder ländlicher Raum: was sich ändert. Je Weg die Preisspanne mit n und Median, was üblicherweise enthalten ist, für wen er gedacht ist und woran die Rechnung im ersten Jahr kippt.
Aufgenommen ist nur, was die Anbieter am 3. und 5. September 2026 selbst auf ihren öffentlich zugänglichen Websites ausgewiesen haben. Namen nennen wir bewusst nicht, die Werte sind Zählungen und Spannen über die Anbieter je Gruppe.
Nur öffentlich zugängliche Anbieterseiten, abgerufen am 3. und 5. September 2026, Stand 5. September 2026. Keine Namen, keine Fremdpreise, keine Rangliste.
| Merkmal | Postservice.at | 1010 Wien (4 erhobene Anbieter, Innere Stadt) | Andere Wiener Bezirke (5 erhobene Anbieter) | Mehrere Standorte (3 erhobene Anbieter) | Landeshauptstädte außerhalb Wiens (10 erhobene Anbieter in 5 Städten) | Kleinstadt und Land (5 erhobene Anbieter) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Preisspanne netto pro Monat | 49 Euro bei jährlicher Zahlung, 59 Euro bei monatlicher Zahlung | 60 bis 150 Euro, Median 86,67 Euro | 49 bis 93,33 Euro, Median 60,00 Euro | bei 1 von 3 als Monatspreis für ein reines Adresspaket ausgewiesen; bei 2 von 3 nicht vergleichbar ausgewiesen (Tages- oder Paketpreise) | 40 bis 200 Euro, Median 75,00 Euro; bei 1 von 10 kein öffentlicher Preis | 39 bis 190,83 Euro, Median 59,00 Euro |
| Einrichtungsgebühr | 0 Euro, keine Einrichtungsgebühr | 0 bis 200 Euro; ein Anbieter nennt 100 Euro als Aktionspreis statt 200 Euro, einer ausdrücklich keine, 2 von 4 ohne Angabe | 0 bis 150 Euro; ein Anbieter 20 Euro nur für das kleinste Paket und sonst keine, einer 150 Euro, 3 von 5 ohne Angabe | bei allen 3 nicht ausgewiesen | 0 Euro bei den 2 von 10, die eine Angabe machen; 8 von 10 ohne Angabe | 40 bis 199 Euro bei 2 von 5; 3 von 5 ohne Angabe |
| Kaution | keine für das Paket, 100 Euro nur bei Schlüsselausgabe | bei 1 von 4 ausgewiesen, bei 3 von 4 nicht ausgewiesen | bei 2 von 5 ausgewiesen, bei 3 von 5 nicht ausgewiesen | bei 1 von 3 als Sicherheitsleistung genannt, Höhe nicht ausgewiesen; bei 2 von 3 nicht ausgewiesen | bei 1 von 10 ausgewiesen, angegeben in Bruttomonatsmieten; bei 9 von 10 nicht ausgewiesen | bei allen 5 nicht ausgewiesen |
| Mindestlaufzeit | keine bei monatlicher Zahlung; bei jährlicher Zahlung Kündigung mit einem Monat Frist zum Ende des Vertragsjahres | bei 2 von 4 ausgewiesen, zwischen 6 und 12 Monaten; bei 1 von 4 ausdrücklich keine; bei 1 von 4 nicht ausgewiesen | bei 4 von 5 ausgewiesen, zwischen 3 und 12 Monaten; bei 1 von 5 nicht ausgewiesen | bei 1 von 3 ausdrücklich keine; bei 1 von 3 dem Grunde nach genannt, Dauer nicht ausgewiesen; bei 1 von 3 nicht ausgewiesen | bei 3 von 10 ausgewiesen, zwischen 1 und 24 Monaten; bei 7 von 10 nicht ausgewiesen | bei 2 von 5 ausgewiesen, zwischen 1 und 12 Monaten; bei 3 von 5 nicht ausgewiesen |
| Kündigungsfrist | monatlich bei monatlicher Zahlung, bei jährlicher Zahlung ein Monat zum Ende des Vertragsjahres | bei 3 von 4 ausgewiesen, jeweils ein Monat oder monatlich kündbar; bei 1 von 4 nicht ausgewiesen | bei 2 von 5 ausgewiesen, 3 Monate beziehungsweise 90 Tage, davon 1 im Widerspruch zu monatlich kündbar an anderer Stelle derselben Website; bei 3 von 5 nicht ausgewiesen | bei allen 3 nicht ausgewiesen | bei allen 10 nicht ausgewiesen | bei 3 von 5 ausgewiesen, zwischen 2 Wochen und 3 Monaten; bei 2 von 5 nicht ausgewiesen |
| Scan-Umfang laut Anbieterseite | unbegrenzt ab Plus, ohne Stückzahl- und Intervallgrenze, Scan am Eingangstag | bei 3 von 4 ausgewiesen: einmal 3 Poststücke pro Woche, zweimal tägliche Bearbeitung, davon einmal nur optional zubuchbar; bei 1 von 4 nicht ausgewiesen | bei 4 von 5 ausgewiesen, je nach Paket von zweimal im Monat bis täglich, bei 2 davon ohne Stückzahlangabe; bei 1 von 5 nicht ausgewiesen | bei allen 3 als Leistung genannt; bei 2 von 3 ohne Umfangsangabe, bei 1 von 3 erst ab dem mittleren Paket, dort werktags tagesaktuell | bei 1 von 10 im günstigsten Paket enthalten, bei 2 von 10 nur optional zubuchbar, bei 1 von 10 ausdrücklich nicht enthalten, bei 6 von 10 nicht ausgewiesen | bei 1 von 5 im günstigsten Paket enthalten, bei 1 von 5 nur optional zubuchbar, bei 3 von 5 nicht ausgewiesen |
| Paketannahme ausgewiesen | ja, ab Basic | bei 2 von 4 ausgewiesen, bei 2 von 4 nicht ausgewiesen | bei 2 von 5 ausgewiesen, bei 3 von 5 nicht ausgewiesen | bei 2 von 3 ausgewiesen; bei 1 von 3 ist nur die Paketweiterleitung ausgewiesen | bei 3 von 10 ausgewiesen, bei 7 von 10 nicht ausgewiesen | bei 2 von 5 ausgewiesen, bei 3 von 5 nicht ausgewiesen |
| Online-Buchung ohne Vertriebskontakt | ja, Online-Checkout | bei keinem der 4; alle führen auf ein Anfrage- oder Kontaktformular | bei 3 von 5: einer durchgängig online, einer per Zahlungslink für ein Paket, einer über einen Webshop mit Warenkorb; bei 2 von 5 Anfrage vor Vertrag | bei 1 von 3 über eine Online-Auswahl des Anbieters; bei 2 von 3 Anfrage vor Vertrag | bei 1 von 10; bei 9 von 10 Anfrage vor Vertrag | bei 2 von 5; bei 1 von 5 Anfrage vor Vertrag, bei 2 von 5 nicht ausgewiesen |
| Standort | 1010 Wien, ein Standort | alle 4 mit einem Standort in 1010 Wien | je 1 Standort; 4 in verschiedenen Bezirken außerhalb der Inneren Stadt, bei 1 von 5 der Wiener Standort nicht ausgewiesen | mehrere Standorte je Anbieter; bei 1 von 3 innerhalb Wiens, bei 2 von 3 in mehreren Bundesländern | Standorte in fünf Landeshauptstädten; in drei weiteren Landeshauptstädten wurde kein Anbieter mit eigener Adressleistung gefunden | je 1 Standort in Orten unter etwa 30.000 Einwohnern, verteilt auf vier Bundesländer |
(4 erhobene Anbieter, Innere Stadt)
(5 erhobene Anbieter)
(3 erhobene Anbieter)
(10 erhobene Anbieter in 5 Städten)
(5 erhobene Anbieter)
Jede Zelle beruht auf einer öffentlich zugänglichen Anbieterseite. Adresse, Abrufdatum, wörtlicher Textauszug, Bildschirmfoto und Seitenausdruck liegen zu jedem erhobenen Anbieter intern archiviert und werden bei jeder Nachprüfung neu gezogen. Die Anbieter werden hier bewusst nicht genannt und nicht verlinkt. Die Werte geben wieder, was zum Abrufdatum auf der jeweiligen Website stand. Die Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Die Preisspannen der fünf Gruppen überlappen einander. Der Ort allein sagt damit wenig über den Betrag, den Sie am Ende zahlen. Unterschiedlich sind vor allem drei Dinge: ob eine einmalige Gebühr dazukommt, wie lange Sie sich binden und ob der Preis netto oder brutto gemeint ist. Postservice.at führt eine Adresse in 1010 Wien ohne Einrichtungsgebühr, ohne Mindestlaufzeit bei monatlicher Zahlung, mit Paketannahme ab dem Basispaket und unbegrenztem Scan ab dem Plus-Paket. Ob das zu Ihrem Bedarf passt, hängt an drei Fragen: Brauchen Sie neben der Adresse regelmäßig Räume vor Ort? Muss der Standort außerhalb Wiens liegen? Wollen Sie sich vertraglich länger binden, um einen anderen Leistungszuschnitt zu bekommen? Wer eine dieser Fragen mit Ja beantwortet, findet den passenderen Zuschnitt bei einem Anbieter mit dem entsprechenden Schwerpunkt. Wer sie mit Nein beantwortet, braucht vor allem eine zustellfähige Adresse und einen verlässlichen Posteingang.
Alle Preise und Leistungen von Postservice.at finden Sie transparent unter Pakete & Preise. Details zur rechtssicheren Nutzung erklärt die Seite Ladungsfähige Adresse. Wie Kundinnen und Kunden von Postservice.at den Service im Alltag beschreiben, steht in den Referenzen und Kundenstimmen.
Ja. Die österreichischen Vorschriften verlangen für das Firmenbuch eine Anschrift, unter der zugestellt werden kann. Sie verlangen keine gewerblich genutzten Räume und keine bestimmte Art von Gebäude, und die Wohnung ist im Zustellrecht ausdrücklich eine taugliche Abgabestelle. Die Grenzen liegen nicht im Unternehmensrecht, sondern im Miet-, Wohnungseigentums- und Baurecht, und die Adresse wird über mehrere Kanäle gleichzeitig öffentlich.
Für alle Rechtsträger sind Sitz und die für Zustellungen maßgebliche Geschäftsanschrift einzutragen. Das gilt für Einzelunternehmen ebenso wie für OG, KG und GmbH. Für die FlexCo gelten dieselben Regeln wie für die GmbH, weil das Gesetz für alles, was es nicht selbst regelt, auf das GmbH-Recht verweist. Bei natürlichen Personen kommt zusätzlich die Anschrift der Person selbst ins Firmenbuch. Für die Website verlangt das Gesetz eine geografische Anschrift, unter der man niedergelassen ist, und wer im Firmenbuch steht, führt Firma, Rechtsform, Sitz, Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht auch auf Geschäftsbriefen.
Wer einen Beruf in der eigenen Wohnung ausübt und dort auch wohnt, bewegt sich in Wien nach der Auskunft der Baupolizei im zulässigen Rahmen, solange die Tätigkeit wohnverträglich ist; genannt werden dort unter anderem Ordinationen, Unterricht, freischaffende Tätigkeiten und IT-Dienstleistungen. Sobald Räume ausschließlich betrieblich genutzt werden, wird daraus eine bauliche Änderung, die eine Bewilligung braucht und die Zustimmung der Eigentümerseite verlangt. Baurecht ist Landessache: Diese Auskunft gilt für Wien, außerhalb Wiens fragen Sie beim zuständigen Bauamt nach. In einer Eigentumswohnung braucht eine Widmungsänderung die Zustimmung der anderen Wohnungseigentümer, wenn deren schutzwürdige Interessen berührt sein können; wird sie verweigert, kann sie unter bestimmten Voraussetzungen bei Gericht ersetzt werden. Bei Miete ist der Maßstab, was im Vertrag als Verwendung vereinbart ist. Lesen Sie also zuerst Ihren Mietvertrag.
Das Firmenbuch ist ein öffentliches Verzeichnis, jeder darf Einsicht nehmen. Sitz und Geschäftsanschrift gehören zu den Angaben, die das Gesetz sogar in einer kostenlosen Kurzinformation vorschreibt; ein vollständiger Auszug kostet online 4,89 Euro, mit historischen Daten 8,20 Euro, bei Gericht 19 Euro. Beim Gewerbe kommt der Standort dazu: Das Gewerbeinformationssystem ist rund um die Uhr, kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Nachweis abfragbar und zeigt Name oder Firma, den Wortlaut der Gewerbeberechtigung und den Standort. Das Gesetz schützt die Wohnanschrift als solche, sie ist dort nur bei berechtigtem Interesse zugänglich. Den Gewerbestandort schützt es nicht. Wer die Wohnadresse als Standort meldet, verschiebt sie damit aus der geschützten in die frei abfragbare Kategorie. Dazu kommen Impressum, Geschäftsbriefe, Website und Rechnungen, die die Anschrift ohnehin nach außen tragen. Eine Auskunftssperre für das Firmenbuch ist nicht vorgesehen.
Ist niemand da, wird ein behördliches Schriftstück hinterlegt und Sie bekommen eine Verständigung in den Briefkasten. Das Schriftstück gilt mit dem ersten Tag der Abholfrist als zugestellt, und diese Frist beträgt mindestens zwei Wochen. Ab diesem Zeitpunkt laufen Fristen, auch wenn das Kuvert noch im Postpartner liegt. Das Gesetz kennt dazu eine Ausnahme: Wer wegen Abwesenheit nicht rechtzeitig Kenntnis erlangen konnte, für den wird die Zustellung erst mit dem Tag nach der Rückkehr wirksam, sofern das noch in die Abholfrist fällt. Wie diese Regel im Detail funktioniert, steht in unserem Artikel zur Zustellfiktion in Österreich. Ein Nachsendeauftrag kostet privat 21,90 Euro je drei Kalendermonate im Inland, geschäftlich 51,90 Euro, und läuft höchstens ein Jahr; für jede juristische Person braucht es einen eigenen Auftrag. Eine Postvollmacht kostet 31,80 Euro für zwei Jahre und deckt nach Angabe der Post auch Rückscheinbriefe von Gerichten und Behörden ab, also RSa und RSb, solange der Absender nichts anderes vermerkt hat. Was das praktisch heißt, erklärt der Artikel zur Postvollmacht in Österreich. Wer die Post lieber digital bekommt, findet die Abläufe unter Scan-Service und Postweiterleitung.
Die Miete für die Privatadresse ist null. Der Rest ist es nicht, und er fällt bei jedem Wohnungswechsel erneut an. Seit 1. August 2026 kostet eine Eingabe ans Firmenbuch bei einem Einzelunternehmen 24 Euro, bei OG, KG und GmbH je 47 Euro; wer nicht elektronisch einbringt, zahlt 24 Euro Zuschlag, und die Gebühr fällt auch dann an, wenn die Eingabe zu keiner Eintragung führt. Die Änderung der Geschäftsanschrift selbst ist formfrei möglich und braucht keine Beglaubigung. Zieht das Unternehmen in eine andere Gemeinde, ändert sich der Sitz: Dann braucht es einen notariell beurkundeten Gesellschafterbeschluss und beglaubigte Unterschriften, und für die Änderung des Gesellschaftsvertrags kommen 70 Euro Eintragungsgebühr dazu. Den Ablauf beschreibt der Artikel Firmensitz verlegen. Die Anzeige des neuen Gewerbestandorts ist gebührenfrei, muss aber spätestens am Tag der Aufnahme der Tätigkeit einlangen; wer zu spät dran ist, riskiert eine Geldstrafe. Dazu kommen Finanzamt und Gemeinden binnen eines Monats, der Nachsendeauftrag sowie die Umstellung von Impressum, Website, Geschäftsbriefen und Rechnungen. Wer die Änderung im Firmenbuch nicht anmeldet, riskiert Zwangsstrafen. Ob und wie sich die Adresse steuerlich auswirkt, hängt vom Einzelfall ab und gehört mit der Steuerberatung besprochen.
Sechs Angaben, ein Ergebnis. Die Punkte darunter nennen jeweils, worauf sie sich stützen.
Die Wohnadresse kann funktionieren. Diese Punkte gehören vorher geklärt.
Mietwohnung: Maßstab ist die im Vertrag vereinbarte Verwendung. Das Mietrecht knüpft Kündigungsgründe an die tatsächliche Verwendung. Vor der Anmeldung mit der Hausverwaltung klären.
Mietrechtsgesetz, RIS
Beim Einzelunternehmen ist der Gewerbestandort frei abfragbar, die Wohnanschrift als solche nicht. Wer die Wohnadresse als Standort meldet, verschiebt sie in die freie Auskunft.
Gewerbeordnung, RIS
Keine Rechtsberatung. Bei Miet- oder Baurechtsfragen hilft die Hausverwaltung oder das Bauamt, bei Steuerfragen der Steuerberater.
Der Monatspreis entscheidet die Auswahl selten allein. Eine einmalige Aktivierungsgebühr im dreistelligen Bereich kann ein günstiges Angebot im ersten Jahr um rund 40 Prozent verteuern, eine Kaution bindet Geld, und eine Mindestlaufzeit legt fest, wie lange Sie die Summe zahlen. Erst wenn Monatspreis, Einrichtungsgebühr, Kaution, Laufzeit und die Zusatzkosten für Scan und Weiterleitung in einer Zahl stehen, sind zwei Angebote vergleichbar. Deshalb rechnet dieser Abschnitt über 24 Monate und nicht über einen Monat.
Monatspreis, Einrichtungsgebühr, Kaution und Bindung ergeben zusammen eine andere Zahl als der Preis auf der Kachel. Werte ändern, das Ergebnis rechnet mit.
Erhebung Postservice.at, n=4, Median, Stand 05.09.2026
Die Vergleichszeilen zeigen den Paketpreis netto in der Zahlweise, die für die gewählte Nutzungsdauer günstiger ist. Jährliche Zahlung gilt je Vertragsjahr, monatliche ohne Mindestlaufzeit. Bei Plus ist die physische Weiterleitung auf Wunsch inklusive Porto enthalten.
Je Kriterium zuerst der Maßstab, dann die Antwort von Postservice.at nach genau diesem Maßstab. Legen Sie dieselben sechs Fragen jedem Angebot vor, das Sie prüfen.
Was Sie prüfen: Die Anschrift steht im Firmenbuch, im Impressum, auf Rechnungen und auf jedem Geschäftsbrief. Prüfen Sie, ob der Anbieter Straße und Hausnummer öffentlich nennt, ob die Adresse ausdrücklich für die Firmenbuch-Eintragung freigegeben ist und ob es sich um einen einzelnen, benannten Standort handelt.
Bei Postservice.at: Ein Standort in der Inneren Stadt, Seitenstettengasse 5/37, 1010 Wien. Die Adresse ist für Firmenbuch, Gewerbeanmeldung und Impressum nutzbar, den Standortvertrag als Nachweis stellen wir aus.
Was Sie prüfen: Der Monatspreis ist selten der ganze Preis. Prüfen Sie, ob eine Einrichtungs- oder Aktivierungsgebühr ausgewiesen ist, ob eine Kaution verlangt wird und ob am Preis steht, ob er netto oder brutto gemeint ist. In der Erhebung außerhalb Wiens trugen 6 von 15 öffentlichen Preisen keine Netto- oder Brutto-Angabe.
Bei Postservice.at: Keine Einrichtungsgebühr. Für das Paket selbst ist keine Kaution zu hinterlegen, nur für einen ausgegebenen Schlüssel fallen 100 Euro an. Alle Preise sind netto ausgewiesen: Basic 49 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung, 59 Euro bei monatlicher Zahlung.
Was Sie prüfen: Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist sind zwei verschiedene Dinge. Prüfen Sie beide getrennt und lesen Sie nach, an welchen Zahlungsmodus sie geknüpft sind. In der Erhebung reichte die längste ausgewiesene Mindestlaufzeit bis 24 Monate.
Bei Postservice.at: Bei monatlicher Zahlung keine Mindestlaufzeit und monatlich kündbar. Bei jährlicher Zahlung beträgt die Kündigungsfrist einen Monat zum Ende des Vertragsjahres. Eine Kündigung per E-Mail genügt. Dazu 14 Tage Geld-zurück-Garantie für alle Kunden, auch Unternehmen.
Was Sie prüfen: Fragen Sie, wer abhebt, wann der Standort besetzt ist und wann Sie Ihre Post holen können. Eine Adresse nützt wenig, wenn im entscheidenden Moment niemand da ist. In der Erhebung außerhalb Wiens wiesen 2 von 17 Anbietern eine Abholung außerhalb der Bürozeiten aus.
Bei Postservice.at: Das Büro in 1010 Wien ist Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:30 Uhr besetzt, am Telefon unter +43 1 9281230 hebt eine Person ab. Die Selbstabholung ist Montag bis Sonntag über das digitale Zutrittssystem möglich.
Was Sie prüfen: Klären Sie vier Punkte einzeln: Werden Pakete angenommen? An welchem Tag liegt ein Brief digital vor? Wohin wird physisch weitergeleitet und zu welchen Portokosten? Werden behördliche Sendungen mit Zustellnachweis übernommen und wird dafür eine Postvollmacht eingerichtet?
Bei Postservice.at: Paketempfang ab Basic. Scan am Eingangstag ab Plus, unbegrenzt und ohne Intervallgrenze. Physische Weiterleitung innerhalb der EU ab Plus auf Wunsch kostenfrei, inklusive Porto, im Premium-Paket auch ins übrige Europa. Basic und Plus: Wir nehmen RSa-/RSb-Hinterlegungsanzeigen entgegen, die Sendungen holen Sie selbst ab. Premium: Abholung bei der Post mit Postvollmacht, ausgenommen Sendungen mit dem Vermerk „Nicht an Postbevollmächtigte“.
Was Sie prüfen: Ein Sitz ist eine langfristige Entscheidung, ein Anbieterwechsel kostet Gebühren und Umstellungsaufwand. Prüfen Sie, seit wann der Anbieter an diesem Standort arbeitet, ob es einen benannten Ansprechpartner gibt und ob es öffentliche Rückmeldungen von Kundinnen und Kunden gibt. In der Erhebung außerhalb Wiens wies 1 von 17 Anbietern überhaupt ein Jahr der Marktzugehörigkeit aus.
Bei Postservice.at: Postservice.at gibt es seit 2020, durchgehend am selben Standort. Sie haben einen festen Ansprechpartner, Beratung telefonisch und vor Ort. Google zeigt 5,0 aus 34 Rezensionen, Stand Oktober 2026. Seit 2020 haben über 1.000 Kunden die Adresse genutzt.
Ehrlich gesagt passt ein spezialisierter Adressdienst nicht zu jedem Bedarf. In diesen vier Fällen sind Sie woanders besser aufgehoben.
Wenn Sie einen festen Arbeitsplatz oder regelmäßig Besprechungsräume benötigen, ist ein Coworking-Space oder ein Bürovermieter die bessere Wahl. Eine reine Geschäftsadresse enthält keinen täglichen Zutritt zu Büroflächen.
Postservice.at bietet ausschließlich eine Adresse in 1010 Wien. Wenn Ihr Firmensitz bewusst in einem anderen Bundesland oder in einer bestimmten Region liegen soll, wählen Sie einen Anbieter mit Standort vor Ort. Die Erhebung hat dafür in fünf Landeshauptstädten und in fünf kleineren Orten Angebote gefunden.
Wer nur eine anonyme Postabholung ohne ladungsfähige Adresse und ohne Firmenbuch-Nutzung sucht, zahlt für ein klassisches Postfach der Post weniger. Eine Geschäftsadresse kostet mehr, ist dafür ladungsfähig und für das Firmenbuch nutzbar.
Für Kundenverkehr, ein Geschäftslokal oder eine Werkstatt brauchen Sie eigene Flächen. Eine Geschäftsadresse dient als Sitz und Zustelladresse, nicht als Standort für Laufkundschaft.
Der österreichische Gründungsmarkt ist stark von Ein-Personen-Unternehmen geprägt, für die eine ladungsfähige Adresse besonders relevant ist. Die vollständigen Zahlen dazu bündelt unsere Gründungsstatistik für Österreich.
Unternehmen wurden 2024 in Österreich neu gegründet, um rund 5 Prozent mehr als im Jahr davor. Die Neugründungsrate lag bei 6,3 Prozent. Quelle: Statistik Austria, Unternehmensdemografie 2024.
der Neugründungen 2024 hatten keine unselbständig Beschäftigten. Im Bestand zählt Statistik Austria 459.029 Ein-Personen-Unternehmen, das sind 61,6 Prozent aller Unternehmen. Quelle: Statistik Austria.
Für alle Rechtsträger sind der Sitz und die für Zustellungen maßgebliche Geschäftsanschrift ins Firmenbuch einzutragen; ist eine solche Anschrift unbekannt, ist auch dieser Umstand einzutragen. Das Gesetz stellt damit auf die Zustellung ab und nicht auf die Art der Räume. Eine Adresse, an der niemand erreichbar ist, erfüllt diesen Zweck nicht. Scheitert die Zustellung an der Geschäftsanschrift, kann laut Zustellgesetz an die Privatadresse der Organe oder über die Ediktsdatei zugestellt werden. Genau deshalb ist die reale Zustellfähigkeit das wichtigste Vergleichskriterium, unabhängig davon, welchen der sechs Wege Sie wählen.
PAKETE & PREISE
Seitenstettengasse 5/37, 1010 Wien
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Alle Preise zzgl. 20 % USt. Keine Einrichtungsgebühr.
Jahreszahlung: Kündigung mit einem Monat Frist zum Ende des Vertragsjahres.
Außerhalb Wiens kostet eine Geschäftsadresse 39 bis 200 Euro netto pro Monat, der Median liegt bei 75 Euro (15 öffentliche Preise von 17 erhobenen Anbietern). In Wien liegt die Spanne bei 49 bis 160 Euro netto, der Median bei 81,17 Euro (zwölf öffentliche Preislisten). Stand: 5. September 2026. Erfasst ist je Anbieter das günstigste öffentlich ausgewiesene Angebot, das eine Geschäftsadresse ohne Zusatzleistungen enthält. Postservice.at beginnt bei 49 Euro netto im Monat bei jährlicher Zahlung.
Ja. Eine Geschäftsadresse zu mieten ist in Österreich rechtlich zulässig. Eine ladungsfähige Geschäftsadresse ist eine echte physische Anschrift mit verlässlicher Zustellmöglichkeit. Sie können diese Adresse für Firmenbuch, Gewerbeanmeldung und Impressum verwenden. Ein reines Postfach ohne Zustellfähigkeit genügt dagegen nicht.
Der Firmensitz ist die politische Gemeinde, die im Gesellschaftsvertrag festgelegt und so ins Firmenbuch eingetragen wird, zum Beispiel Wien. Die Geschäftsadresse ist die konkrete Anschrift mit Straße und Hausnummer, an die tatsächlich zugestellt wird. Ein Wechsel der Geschäftsadresse innerhalb derselben Gemeinde ist deshalb einfacher als eine Sitzverlegung in eine andere Gemeinde.
Ja. Das Gesetz verlangt für das Firmenbuch eine Anschrift, unter der zugestellt werden kann, und die Wohnung ist im Zustellrecht ausdrücklich eine taugliche Abgabestelle. Die Grenzen liegen im Miet-, Wohnungseigentums- und Baurecht: Maßgeblich sind der Mietvertrag, im Wohnungseigentum die Zustimmung der anderen Eigentümer. Die Adresse wird dadurch öffentlich, weil Sitz und Geschäftsanschrift Teil der kostenlosen Firmenbuch-Kurzinformation sind und zusätzlich im Impressum, auf Geschäftsbriefen und auf Rechnungen stehen.
Wer nur eine ladungsfähige Adresse mit Postempfang braucht, kommt mit einem spezialisierten Adressdienst aus. Wer täglich einen Arbeitsplatz oder Besprechungsräume nutzt, braucht ein Business Center oder einen Coworking-Space. Wird die Adresse nur vermittelt, prüfen Sie vor dem Abschluss, ob der Standortbetreiber sie ausdrücklich für die Firmenbuch-Eintragung freigibt und Behördenpost entgegennimmt.
Eine virtuelle Geschäftsadresse ist eine echte physische Anschrift mit Straße und Hausnummer, an der Personal die Post entgegennimmt und weiterleitet. Ein Postfach ist nur ein Abholfach ohne persönliche Zustellung. Für Firmenbuch und behördliche Zustellungen ist eine physische, ladungsfähige Adresse erforderlich, ein Postfach reicht dafür nicht aus.
Eine c/o-Adresse kann ladungsfähig sein, wenn an der genannten Anschrift tatsächlich Post für Sie entgegengenommen wird und der Empfänger dort verlässlich erreichbar ist. Entscheidend ist nicht die Bezeichnung, sondern die reale Zustellmöglichkeit. Bei einem Adressanbieter mit besetztem Standort und Empfangsvollmacht ist diese Voraussetzung erfüllt.
Ja. Eine gemietete, ladungsfähige Geschäftsadresse wird im Firmenbuch als Geschäftsanschrift eingetragen. Der Anbieter gibt die Adresse dafür ausdrücklich frei und stellt einen eigenen Standortvertrag als Nachweis aus, den Sie bei der Eintragung vorlegen. Das Handelsgericht verlangt eine zustellfähige Geschäftsanschrift, und genau das ist eine ladungsfähige Geschäftsadresse.
Prüfen Sie sechs Punkte: die Lage der Adresse und ob sie für Firmenbuch und Impressum freigegeben ist, die Kostenklarheit mit Einrichtungsgebühr, Kaution und der Angabe netto oder brutto, die Vertragsfreiheit aus Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist getrennt betrachtet, die Erreichbarkeit des Standorts, das Post-Handling von der Paketannahme über den Scan bis zur Annahme behördlicher Sendungen, und wie lange der Anbieter schon an diesem Standort arbeitet. Rechnen Sie erst danach die Gesamtkosten über 24 Monate.
Domiziladresse ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für eine gemietete Geschäftsadresse, die als Firmensitz und Zustelladresse dient, ohne dass dort Büroräume genutzt werden. Im Gesetz kommt der Begriff nicht vor, dort ist von Sitz und von der für Zustellungen maßgeblichen Geschäftsanschrift die Rede. Entscheidend ist deshalb nicht die Bezeichnung, sondern ob an der Adresse tatsächlich zugestellt werden kann und ob der Anbieter sie für die Firmenbuch-Eintragung freigibt.
Für das Firmenbuch ist eine Anschrift einzutragen, unter der zugestellt werden kann. Das Zustellgesetz zählt als Abgabestelle die Wohnung oder sonstige Unterkunft, die Betriebsstätte, den Sitz, den Geschäftsraum, die Kanzlei und den Arbeitsplatz auf, ein Postfach nennt es nicht. Behördliche Rückscheinbriefe werden laut Post auch nicht an ein Postfach nachgesendet. Wer verlässlich erreichbar sein will, braucht deshalb eine physische Anschrift mit Straße und Hausnummer, an der eine Person die Post übernimmt.
Für einzelne Städte nennen wir bewusst keinen Preis: In der Erhebung standen je Stadt nur ein bis drei Anbieter, daraus lässt sich kein belastbarer Stadtwert bilden. Über die fünf Landeshauptstädte außerhalb Wiens hinweg liegt die Spanne bei 40 bis 200 Euro netto pro Monat, der Median bei 75 Euro, erhoben bei zehn Anbietern. In St. Pölten, Bregenz und Eisenstadt hat die Erhebung keinen Anbieter mit einer eigenen, öffentlich beschriebenen Geschäftsadress-Leistung gefunden. Stand: 5. September 2026.
Die Änderung der Geschäftsanschrift ist formfrei und braucht keine Beglaubigung. Seit 1. August 2026 fällt dafür die Eingabengebühr ans Firmenbuch an: 24 Euro beim Einzelunternehmen, je 47 Euro bei OG, KG und GmbH, dazu 24 Euro Zuschlag, wenn nicht elektronisch eingebracht wird. Zieht das Unternehmen in eine andere Gemeinde, ändert sich der Sitz, dann kommen ein notariell beurkundeter Gesellschafterbeschluss, beglaubigte Unterschriften und 70 Euro Eintragungsgebühr dazu. Die Anzeige des neuen Gewerbestandorts ist gebührenfrei, muss aber spätestens am Tag der Aufnahme der Tätigkeit einlangen.
Das entscheidet nicht das Unternehmensrecht, sondern Ihr Mietvertrag und das Baurecht. Maßstab im Mietrecht ist die vertraglich vereinbarte Verwendung. In Wien ist eine wohnverträgliche Berufsausübung neben dem Wohnen nach Auskunft der Baupolizei auch bei der Widmung Wohnraum zulässig; sobald Räume ausschließlich betrieblich genutzt werden, wird daraus eine bewilligungspflichtige bauliche Änderung. Baurecht ist Landessache, außerhalb Wiens fragen Sie beim zuständigen Bauamt nach. In einer Eigentumswohnung braucht eine Widmungsänderung die Zustimmung der anderen Wohnungseigentümer, wenn deren schutzwürdige Interessen berührt sein können.