
Virtual Office Wien: Vorteile & Kosten 2026
Virtual Office Wien im Vergleich: Kosten ab 49 Euro, Leistungen und worauf Sie bei der Auswahl achten müssen. Aktueller Guide für 2026.
Ladungsfähige Geschäftsadresse in der Seitenstettengasse 1010, inklusive Postempfang, Scan und optionalem Telefonservice. Firmenbuchtauglich, ab 49 € pro Monat, ohne Einrichtungsgebühr.
Ein Virtual Office ist eine professionelle Geschäftsadresse, die Sie nutzen, ohne physisch vor Ort zu arbeiten. Ihr Unternehmen erhält eine echte, ladungsfähige Adresse für Firmenbuch, Impressum und Kundenkorrespondenz, inklusive Postempfang und optional Telefonservice. Sie sparen sich Miete, Nebenkosten und Einrichtung eines eigenen Büros und treten trotzdem mit einer repräsentativen Adresse am Markt auf.
Ein Virtual Office in Wien richtet sich an Gründerinnen, Freelancer, Einzelunternehmer, E-Commerce-Betreiber und internationale Firmen, die eine österreichische Präsenz brauchen. Die Adresse ist beim Firmenbuch eintragungsfähig, darf im Impressum stehen und erfüllt die Anforderungen der Gewerbeordnung.
Im Unterschied zu einem Postfach bei der Post handelt es sich um eine echte physische Adresse mit Firmenschild, Empfang und Öffnungszeiten. Behörden, Lieferdienste und Geschäftspartner finden einen realen Ansprechpartner vor, kein anonymes Fach.
Drei sehr unterschiedliche Wege, in Wien geschäftlich präsent zu sein. Kurz verglichen, damit Sie wissen, was zu Ihnen passt.
Repräsentative Adresse im 1. Bezirk, Post wird für Sie angenommen und digitalisiert, Sie arbeiten, wo Sie wollen.
Ideal, wenn Sie die Adresse brauchen, aber nicht vor Ort sein müssen.
Paket wählenArbeitsplatz in einem geteilten Büro, meist inkl. Adresse. Sie sind täglich oder regelmäßig vor Ort.
Ideal, wenn Sie den Arbeitsplatz tatsächlich nutzen.
Maximale Privatsphäre und Branding, dafür Kaution, Einrichtung, Nebenkosten und lange Laufzeiten.
Ideal, wenn Sie ein Team und eigene Räume brauchen.
Preise Stand August 2026, netto pro Monat bei jährlicher Zahlung. Monatlich kündbar, keine Einrichtungsgebühr.
Vier Bausteine, die sich je nach Paket kombinieren lassen. Alle Details auf den jeweiligen Servicepages.
Je nach Bedarf haben wir eigene Detail-Seiten mit passenden Paketen. Klicken Sie sich durch:
Wir machen das seit Jahren und zeigen sehr gerne, warum das Konzept aufgeht.
Die Seitenstettengasse 5 liegt zwischen Schwedenplatz und Ruprechtsplatz, zwei Gehminuten vom Stephansdom. Banken, Steuerberater und internationale Partner ordnen diese Adresse automatisch in die oberste Kategorie ein.
Wir sind werktags persönlich vor Ort. Post, die bis Mittag eintrifft, ist am selben Tag bearbeitet. Kein Anbieter, der nur einmal pro Woche aufschließt.
Viele Anbieter verlangen hohe Einrichtungspauschalen. Bei uns zahlen Sie den Monatspreis und starten sofort. Die Zustimmungserklärung für das Firmenbuch ist inklusive.
Sie binden sich nicht. Wenn Sie in ein eigenes Büro wechseln oder den Service nicht mehr brauchen, kündigen Sie per E-Mail zum Monatsende.
Scans laufen verschlüsselt in Ihr Postfach. Originale lagern in Wien, der Zugriff ist protokolliert, keine Drittanbieter im Ausland.
Firmenschild am Postkasten, Klingel, Empfang, Öffnungszeiten. Das macht einen realen Unterschied bei Banken, Behörden und Zustelldiensten.
Keine versteckten Kosten & jederzeit kündbar.
*Alle Preise in netto
Stand: August 2026
Ein Virtual Office bei Postservice.at kostet ab 49 Euro pro Monat netto bei jährlicher Zahlung, bei monatlicher Zahlung ab 59 Euro. Die Adresse ist die Seitenstettengasse 5/37, 1010 Wien, im 1. Bezirk und ist ladungsfähig für Firmenbuch, Gewerbeanmeldung und Impressum.
Das Basic-Paket (49 Euro pro Monat netto bei jährlicher Zahlung, 59 Euro monatlich) enthält die ladungsfähige Geschäftsadresse, den Posteingang, den Paketempfang, das Firmenschild am Postkasten und die Selbstabholung von Montag bis Sonntag über ein digitales Zutrittssystem.
Das Plus-Paket (79 Euro pro Monat netto bei jährlicher Zahlung, 89 Euro monatlich) ergänzt unbegrenzte Scans: Jede Sendung wird gescannt und als PDF per E-Mail zugestellt. Die physische Weiterleitung der Originale ist optional möglich.
Das Premium-Paket (129 Euro pro Monat netto bei jährlicher Zahlung, 149 Euro monatlich) enthält zusätzlich die Annahme behördlicher RSb-Briefe mit Postvollmacht, 4 Stunden Meetingraumnutzung pro Monat, die Postweiterleitung innerhalb der gesamten EU und 6 Monate Postservice nach einer Adressänderung.
Unsere Kundinnen und Kunden kommen aus sehr unterschiedlichen Ecken. Hier die häufigsten:
Vier Schritte, in der Regel innerhalb eines Werktags abgeschlossen.
Entscheiden Sie sich für Basic, Plus oder Premium. Unsicher? Buchen Sie ein kostenloses 15-Minuten-Gespräch und wir empfehlen das passende Paket.
Firmenname, Rechtsform, Ansprechperson und Identitätsnachweis. Das dauert rund fünf Minuten und geht komplett digital.
Sie erhalten den Vertrag und die Zustimmungserklärung für das Firmenbuch digital zurück, meist innerhalb weniger Stunden. Ihr Notar kann damit sofort arbeiten.
Ab Vertragsabschluss ist die Adresse nutzbar. Impressum, Website, Visitenkarten, Rechnungen, alles darf ab diesem Moment mit der neuen Adresse laufen.
Die Identitätsprüfung erfolgt per Video-Ident oder persönlich im Büro. Das ist eine gesetzliche Pflicht nach dem Finanzmarkt-Geldwäschegesetz.
Detaillierter Ablauf auf der InfoseiteViele Gründerinnen und Gründer überlegen, ob eine c/o-Adresse bei Freunden, Familie oder einem befreundeten Unternehmen nicht reicht. Rechtlich gesehen ist der Unterschied zum Virtual Office erheblich. Hier der direkte Vergleich.
| Kriterium | Virtual Office | c/o-Adresse |
|---|---|---|
| Eintragung als Geschäftsanschrift im Firmenbuch | Oft bemängelt, Firmenbuch verlangt Geschäftsanschrift am Ort der Geschäftsleitung | |
| Anerkennung im Impressum nach E-Commerce-Gesetz | Rechtlich umstritten, wenn nicht tatsächlicher Niederlassungsort | |
| Tauglich als Gewerbestandort | Nur wenn eine geeignete Betriebsstätte nachgewiesen wird | |
| Zustellung von RSb-Briefen mit Vollmacht | Im Premium-Paket | Nur wenn c/o-Inhaber ausdrücklich bevollmächtigt |
| Vertraglich abgesicherte Nutzung | Inhaber kann jederzeit widerrufen | |
| Privatadresse bleibt privat | Wenn bei Privatperson, wird deren Adresse öffentlich | |
| Kontoeröffnung bei österreichischer Bank | KYC-Prüfung häufig erschwert, teils Ablehnung | |
| Steuerliche Anerkennung als Firmensitz | Risiko der Einstufung als Briefkastenfirma | |
| Verlässliche Fristen und Postbearbeitung | Keine rechtliche Weiterleitungspflicht des Inhabers | |
| Wirkung gegenüber Kunden und Partnern | Eigenständiger Firmensitz | Sichtbar als Adresse bei Dritten |
Eigener Nutzungsvertrag mit dem Adressinhaber, eingetragener Firmensitz, Zustimmungserklärung für das Firmenbuch und werktags bemannter Empfang. Banken und Behörden ordnen das ohne Rückfrage als vollwertige Geschäftsanschrift ein.
Formlose Gefälligkeit bei einer Privatperson oder befreundeten Firma. Rechtlich wackelig, weil das Firmenbuch eine Geschäftsanschrift am Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung verlangt, der c/o-Inhaber jederzeit widerrufen kann und keine Weiterleitungspflicht besteht. Bei Banken und im Zweifel vor Gericht oft nicht ausreichend.
Rechtssicher, firmenbuchtauglich und sofort nutzbar. Ab 49 € pro Monat, monatlich kündbar.
Die sechs häufigsten Situationen, in denen unsere Kundinnen und Kunden zu uns kommen. Falls eine davon nach Ihrer Situation klingt, sind Sie genau richtig.
Situation: Ein Berliner SaaS-Unternehmen will eine österreichische Tochter gründen, ohne sofort ein eigenes Büro zu eröffnen.
Lösung: Virtual Office Plus, Zustimmungserklärung innerhalb eines Werktags, Notar in Wien beauftragt, Firmenbucheintrag nach 5 bis 7 Werktagen.
Situation: Eine E-Commerce-Gründerin verkauft über Shopify nach Österreich und braucht eine ladungsfähige Impressum-Adresse mit Paketempfang.
Lösung: Virtual Office Plus mit Scan-Service und Paketannahme bis 60 × 40 × 40 cm, Impressum-Anpassung auf der Website, Retouren laufen über die Wiener Adresse.
Situation: Eine Grafikdesignerin aus Wien registriert ihr Gewerbe neu und möchte nicht, dass ihre Wohnadresse öffentlich im Gewerberegister erscheint.
Lösung: Virtual Office Basic, Gewerbeanmeldung mit Wiener Betriebsstätte, Privatadresse bleibt aus Register und Impressum heraus.
Situation: Eine Grazer GmbH zieht in die Innere Stadt um, will aber erst testen, bevor sie ein echtes Büro mietet.
Lösung: Sitzverlegungs-Paket mit notarieller Anmeldung, durchgehende Firmenbucheintragung ohne Löschung, Postweiterleitung vom alten Standort.
Situation: Eine niederländische B.V. gründet eine österreichische Zweigniederlassung für den DACH-Markt und braucht eine Anlaufstelle vor Ort.
Lösung: Virtual Office Premium mit RSb-Annahme per Vollmacht und 4 Stunden Meetingraum pro Monat, Telefonservice bei Postservice.at zubuchbar ab 39 Euro netto pro Monat, die Adresse wird von Banken für die Geschäftskonto-Eröffnung anerkannt.
Situation: Ein Entwickler mit Wohnsitz in Portugal gründet eine österreichische FlexKap, um EU-Kunden zu bedienen, arbeitet aber dauerhaft ortsunabhängig.
Lösung: Virtual Office Premium mit Voll-Scan aller Eingänge, EU-weiter Weiterleitung der Originale, RSb-Annahme per Vollmacht für Behörden-Fristen.
Kurze Antworten auf die Fragen, die wir in AI-Suchen und Google am häufigsten sehen.
Ja. Deutsche Staatsbürger und deutsche Gesellschaften dürfen in Österreich eine GmbH, FlexKap oder Zweigniederlassung gründen und dafür ein Virtual Office als Firmensitz angeben. Der Notar in Wien benötigt eine Zustimmungserklärung des Adressinhabers, die wir digital signiert innerhalb eines Werktags ausstellen.
Nur, wenn der Coworking-Betreiber explizit eine Firmenbuchadresse vergibt und eine schriftliche Zustimmungserklärung ausstellt. Eine reine Hot-Desk-Mitgliedschaft ohne dedizierte Adressnutzung reicht nicht. Ein Virtual Office ist günstiger und rechtssicherer, wenn Sie nur die Adresse brauchen.
Der günstigste rechtssichere Weg ist ein Virtual Office ab 49 Euro netto pro Monat bei jährlicher Zahlung. Monatlich kündbar. Günstiger ist nur die eigene Wohnadresse, die dafür öffentlich im Firmenbuch sichtbar wird. Postfächer und ausländische Mailbox-Dienste sind keine zulässigen Alternativen für eine Firmenbuchadresse in Österreich.
Bei Postservice.at dauert die Einrichtung typischerweise einen Werktag. Sie füllen online das Formular aus, wir prüfen die Identität per Video-Ident und stellen den Vertrag plus Zustimmungserklärung digital zu. Ab diesem Moment ist die Adresse nutzbar.
Nein. Die gesamte Anmeldung läuft digital, inklusive Identitätsprüfung per Video-Ident. Für den Notartermin zur GmbH-Gründung ist persönliche Anwesenheit in Wien üblich, oft reicht aber auch eine notarielle Vollmacht oder ein Notariatsakt per Videonotariat.
Ja, auf Anfrage. Wir stellen für jede Gesellschaft einen eigenen Vertrag und eine eigene Zustimmungserklärung aus. Für Holdings, Tochtergesellschaften oder Vereine neben der Haupt-GmbH ist das ein üblicher Anwendungsfall.
Wir nehmen Ihre Post wie gewohnt entgegen und informieren Sie per E-Mail. Im Plus- und Premium-Paket scannen wir den Inhalt und laden ihn in Ihr Postfach. Sie können jederzeit online festlegen, ob Originale weitergeleitet, verwahrt oder erst bei Rückkehr abgeholt werden.
Ja. Wir leiten nach Kündigung eingehende Post weitere drei Monate kostenfrei weiter, damit Sie Ihre Adressänderung in Firmenbuch, Impressum und bei Geschäftspartnern sauber durchziehen können.

Österreich verlangt für die Eintragung jeder Gesellschaft im Firmenbuch eine echte, physische Adresse. Das Unternehmensgesetzbuch und die Gewerbeordnung setzen voraus, dass eine Gesellschaft an ihrem eingetragenen Sitz erreichbar ist und Behörden, Gerichte und Vertragspartner dort zustellen können. Ein Postfach oder eine rein virtuelle Adresse ohne physischen Bezug erfüllt das nicht. Dasselbe gilt für reine Auslandsadressen ohne österreichischen Bezug, die spätestens beim Firmenbuchgericht oder bei der Gewerbebehörde auffallen.
Die Begriffe variieren im Alltag: Firmenadresse, Geschäftsadresse, Firmensitz, ladungsfähige Adresse, Domiziladresse und Virtual Office meinen im rechtlichen Ergebnis dasselbe, nämlich die offiziell eingetragene Anschrift, an der Ihre Gesellschaft erreichbar ist. Der Unterschied liegt im Leistungsumfang, nicht in der rechtlichen Wirkung.
Ein Virtual Office ist genau das: eine reale Adresse mit Empfang, Firmenschild und Öffnungszeiten. Sie ist für das Firmenbuch anerkannt, erfüllt die Anforderungen des E-Commerce-Gesetzes und wird von der Gewerbebehörde akzeptiert. Gleichzeitig bleibt Ihre private Wohnanschrift aus dem öffentlichen Firmenbuchauszug heraus, was viele Gründerinnen und Gründer unterschätzen. Einmal im Firmenbuch steht die Adresse für jeden einsehbar im Internet, sichtbar für Mitbewerber, Bewerbungs-Absender, aggressive Mahner und Adresshändler.
Die folgenden Situationen machen eine firmenbuchtaugliche Adresse praktisch alternativlos. In den meisten Fällen verlangt die Behörde oder der Geschäftspartner einen Nachweis, bevor ein Vorgang überhaupt startet.
In der Beratung sehen wir immer wieder dieselben Stolperfallen. Die vier häufigsten kosten im Nachhinein mehr Zeit und Geld als ein Virtual Office von Anfang an gekostet hätte. Wer diese Fehler kennt, spart sich Firmenbuch-Korrekturen, abgelehnte Bankanträge und unangenehme Post an der privaten Türklingel.
Die schnellste Lösung bei der Gründung ist auch die mit dem höchsten Folgeaufwand. Wer seine Wohnadresse als Firmensitz eintragen lässt, macht sie dauerhaft öffentlich. Firmenbuch-Auszüge sind kostenlos online einsehbar und werden von Adresshändlern regelmäßig abgegriffen. Werbesendungen, Vertreterbesuche und gelegentlich unangenehme Kundenpost landen fortan am eigenen Briefkasten.
Eine spätere Änderung ist möglich, aber mit Kosten verbunden. Firmenbuchgebühr, Notarkosten und in manchen Fällen eine Gesellschafterversammlung fallen an. Zusätzlich ändert sich die Adresse in Dutzenden externen Quellen, von Google Business Profil bis zu Registerauszügen bei Auslandsbanken, was Monate braucht, bis es überall korrekt ist.
Ein Postfach bei der Österreichischen Post kostet wenig und scheint auf den ersten Blick eine elegante Lösung zu sein, um die private Anschrift zu verstecken. Rechtlich ist ein Postfach allerdings kein Firmensitz. Das Firmenbuchgericht lehnt Postfach-Adressen für die Geschäftsanschrift ab, die Gewerbebehörde erkennt sie nicht als Betriebsstätte an, und das E-Commerce-Gesetz verlangt für das Impressum eine tatsächliche geographische Anschrift.
Praktisch kommen Probleme hinzu: Pakete und größere Sendungen können an Postfächer nicht zugestellt werden, RSa-Briefe von Behörden und Gerichten sowieso nicht, und Bankenprüfungen fallen regelmäßig negativ aus. Ein Postfach ist gut, um private Post zu bündeln. Als Geschäftsadresse ist es keine Option.
Gründerinnen und Gründer, die Kosten sparen wollen, fragen oft bei Freunden, der Familie oder einer befreundeten Firma nach, ob sie die Adresse nutzen dürfen. Das funktioniert eine Weile, ist aber auf drei Ebenen fragil. Rechtlich verlangt das Firmenbuch eine Anschrift am Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung, was bei c/o-Konstruktionen regelmäßig bemängelt wird. Praktisch gibt es keine Pflicht des c/o-Inhabers, Post weiterzuleiten, und keine Garantie, dass Fristen rechtzeitig ankommen. Wird ein behördliches Schreiben deshalb hinterlegt, greift die Zustellfiktion: Der Bescheid gilt ab dem ersten Tag der Abholfrist als zugestellt, auch wenn Sie ihn nie in der Hand hatten.
Die dritte Ebene ist zwischenmenschlich: Wenn die Freundschaft abkühlt, der Mitbewohner auszieht oder der Vermieter sich beschwert, ist die Adresse von heute auf morgen weg. Eine Firmenbuchänderung ist dann nicht eine Option unter mehreren, sondern Pflicht. Ohne schriftlichen Vertrag ist die c/o-Adresse im Zweifelsfall eine Bringschuld ohne rechtliche Grundlage.
Internationale Mailbox-Dienste aus Großbritannien, Estland, den USA oder den Niederlanden werben aggressiv mit günstigen Wiener Adressen ab zwanzig Euro pro Monat. Was zunächst attraktiv klingt, entpuppt sich bei genauerer Prüfung als Konstruktion ohne Substanz. Die Anbieter haben typischerweise keine eigene Betriebsstätte in Wien, kein deutschsprachiges Personal, keine werktäglich besetzte Anlaufstelle und keinen direkten Draht zu österreichischen Behörden.
Wenn das Firmenbuchgericht die Adresse prüft oder die Gewerbebehörde einen Ortsaugenschein durchführt, kommt die Konstruktion an ihre Grenzen. Zusätzlich sind diese Anbieter datenschutzrechtlich heikel, weil Scan-Verarbeitung oft in Drittländern stattfindet, was gegen die DSGVO-konforme Auftragsverarbeitung verstößt. Wer in Österreich dauerhaft tätig ist, fährt mit einem lokalen Anbieter nicht nur rechtlich sauberer, sondern auch praktisch deutlich ruhiger.
Kurz zusammengefasst: In Österreich ein Unternehmen zu registrieren, ohne eine echte physische Adresse, ist rechtlich nicht vorgesehen. Ein Virtual Office bei Postservice.at ist die schlanke, seriöse und flexibelste Antwort darauf. Sie bekommen die komplette rechtliche Wirkung einer eigenen Bürolage in der Wiener Innenstadt, zahlen aber nur für das, was Sie tatsächlich brauchen, behalten Ihre private Wohnadresse für sich und starten innerhalb eines Werktags. Ob Gründung, Sitzverlegung oder Impressum-Update für einen bestehenden Webshop, die Adresse in 1010 Wien passt für jedes Szenario, in dem ein österreichischer Firmensitz gefragt ist.
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir melden uns werktags innerhalb weniger Stunden, telefonisch oder per E-Mail, ganz wie Sie möchten.
Die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden.

Virtual Office Wien im Vergleich: Kosten ab 49 Euro, Leistungen und worauf Sie bei der Auswahl achten müssen. Aktueller Guide für 2026.

Briefkastenfirma vs. Virtual Office: Erfahren Sie die rechtlichen Unterschiede, wann ein Virtual Office legal ist und welche Vorteile es bietet.

Gründerzentrum oder Virtual Office? Wir vergleichen Kosten, Leistungen und Eignung für Startups in Österreich und helfen bei der Entscheidung.