DEEN
Über 1.000 zufriedene Kunden
Postservice.at
Datenübersicht

Büronutzung in Österreich - Statistik 2026

Wie viel Bürofläche heute noch genutzt wird: Homeoffice-Zeitreihe für Österreich, gemessene Büropräsenz im deutschsprachigen Raum, der Wiener Büromarkt und der Kontrast zu Deutschland. Alle Angaben mit benannten Quellen und Abrufdatum.

Durchschnittliche Büropräsenz im DACH-Raum

52 %

der Arbeitsplätze sind im Schnitt besetzt (2025)

Dienstag (stärkster Tag)68 %
Freitag29 %
Fläche pro Person 202519,5 m²
Fläche pro Person 202218,3 m²

Quelle: Office Report 2025 (teamgnesda, pro m², Vitra). Stand: August 2026.

In Österreich arbeiteten 2025 28,6 Prozent der Erwerbstätigen zumindest manchmal von zu Hause, 2019 waren es 22,0 Prozent. Gleichzeitig ist der durchschnittliche Büroarbeitsplatz im deutschsprachigen Raum nur zu 52 Prozent besetzt, während die Fläche pro Person von 18,3 auf 19,5 Quadratmeter gestiegen ist. Der Wiener Büromarkt ist deshalb nicht eingebrochen: 2025 wurden 201.306 Quadratmeter vermietet, mehr als 2019, und der Leerstand liegt mit 4,60 Prozent praktisch auf dem Vorkrisenniveau. Verändert hat sich also, wie Fläche genutzt wird, nicht wie viel davon vermietet wird.

Quellen: Eurostat (Arbeitskräfteerhebung), Office Report 2025 und Vienna Research Forum. Stand: August 2026.

Bezahlte Fläche, halb genutzt

Der stärkste Befund zur Büronutzung ist kein Leerstandswert, sondern eine Auslastungszahl: Der durchschnittliche Büroarbeitsplatz im deutschsprachigen Raum war 2025 nur zu 52 Prozent besetzt. Selbst am vollsten Tag der Woche, dem Dienstag, waren maximal 68 Prozent der Beschäftigten im Büro, freitags nur 29 Prozent. Trotzdem ist der Flächenverbrauch pro Person nicht gesunken, sondern von 18,3 Quadratmetern (2022) auf 19,5 Quadratmeter gestiegen. Unternehmen zahlen also für Quadratmeter, die messbar leer stehen.

Kennzahl 2025WertEinordnung
Durchschnittliche Büropräsenz52 %über alle Wochentage
Präsenz am Dienstag68 %stärkster Tag der Woche
Präsenz am Freitag29 %schwächster Tag der Woche
Fläche pro Person19,5 m²2022 waren es 18,3 m²
Erreichbarer Benchmark14 m²Potenzial 5,5 m² pro Person
Unternehmen mit Homeoffice-Zugang96 %99,4 % der Mitarbeitenden
Vereinbarte Homeoffice-Tage2,4 pro Wocheim Durchschnitt

Datenbasis: Office Report 2025 von teamgnesda gemeinsam mit pro m² und Vitra, erhoben von März bis Mai 2025 über mehr als 201.000 Mitarbeitende, rund 156.000 Arbeitsplätze und rund 4,32 Millionen Quadratmeter Bürofläche im deutschsprachigen Raum. Unternehmen mit hohem New-Work-Score kommen laut Erhebung mit 12,5 Quadratmetern pro Person aus, die effizientesten mit unter 10 Quadratmetern. Der Report ist nicht frei abrufbar; die Zahlen sind über zwei unabhängige Fachmedien belegt, die sich in allen überprüfbaren Werten decken (news.at und leadersnet.at).

Homeoffice in Österreich: Hybrid hat gewonnen, nicht Vollremote

2019 arbeiteten 22,0 Prozent der Erwerbstätigen zwischen 15 und 64 Jahren in Österreich zumindest manchmal von zu Hause, 2025 sind es 28,6 Prozent. Das ist ein Plus von 6,6 Prozentpunkten oder rund 30 Prozent relativ. Entscheidend ist aber die Verteilung: Der Anteil derer, die üblicherweise zu Hause arbeiten, ist vom Höchstwert 18,1 Prozent (2020) auf 10,8 Prozent zurückgegangen und liegt damit nur knapp über dem Wert von 2019 (9,9 Prozent). Gewachsen ist die Kategorie manchmal, von 12,1 auf 17,8 Prozent. Menschen kommen also weiter ins Büro, aber seltener und unregelmäßiger. Genau diese Konstellation rechtfertigt einen fixen Schreibtisch am wenigsten.

JahrüblicherweisemanchmalHomeoffice gesamtnie
20199,9 %12,1 %22,0 %78,0 %
202018,1 %11,1 %29,2 %70,8 %
202115,9 %12,5 %28,4 %71,6 %
202212,9 %14,6 %27,5 %72,6 %
202310,9 %17,0 %27,9 %72,1 %
202410,8 %17,3 %28,1 %71,9 %
202510,8 %17,8 %28,6 %71,4 %

Anteil der Erwerbstätigen von 15 bis 64 Jahren in Prozent. Quelle: Eurostat, Datensatz lfsa_ehomp, gespeist aus der Arbeitskräfteerhebung der Statistik Austria. Datenstand der Abfrage: 30. Juni 2026. Im EU-Schnitt stieg der Anteil im selben Zeitraum von 14,4 Prozent (2019) auf 23,0 Prozent (2025), also um 8,6 Prozentpunkte. Österreich liegt damit weiterhin über dem EU-Durchschnitt.

Wien widerspricht der These, und das gehört hierher

Wer aus der schwachen Auslastung einen Einbruch des Wiener Büromarkts ableitet, liegt falsch. Die Vermietungsleistung lag 2025 mit 201.306 Quadratmetern um rund 6 Prozent über dem Wert von 2019 (189.353 Quadratmeter), und die Leerstandsquote ist mit 4,60 Prozent praktisch unverändert. Nach dem schwachen Jahr 2024 mit 144.984 Quadratmetern entspricht das einem Plus von 38,85 Prozent. Auch die Vorvermietungen haben sich nahezu verdoppelt, von 23.332 auf 42.063 Quadratmeter. Im Vergleich mit den großen deutschen Bürostädten ist Wien damit ein Ausreißer nach oben.

Wiener Büromarkt (moderne Flächen)20192025
Vermietungsleistung189.353 m²201.306 m²
Leerstandsquote (4. Quartal)4,6 %4,60 %

Quellen: Vienna Research Forum, Büromarkt Wien Q4/2019 (10. Jänner 2020) und Vienna Research Forum, Büromarkt Wien Q4/2025 (13. Jänner 2026). Das Vienna Research Forum ist der gemeinsame Datenstandard der Wiener Maklerhäuser und erfasst ausschließlich moderne Büroflächen, die nicht älter als 25 Jahre oder generalsaniert sind.

Die Verteilung ist ungleich, der Durchschnitt täuscht

Hinter der stabilen Gesamtquote stehen sehr unterschiedliche Lagen. Im vierten Quartal 2025 reichte der Leerstand von 2,64 Prozent am Wienerberg bis 10,13 Prozent in der Donaucity; die AirportCity Vienna lag bei 7,76 Prozent. Nachgefragt werden vor allem wenige hochwertige Neubauten, während ältere Bestände unter Druck geraten. Für kleine Unternehmen bedeutet diese Knappheit im gefragten Segment vor allem eines: hohe Preise und schlechte Verfügbarkeit kleiner Einheiten.

Warum die Zahlen je nach Quelle abweichen

Die Wiener Maklerhäuser rechnen unterschiedlich, je nachdem ob nur moderne Flächen oder der Gesamtbestand erfasst werden und ob Eigennutzer enthalten sind. Für 2025 nennt das Vienna Research Forum 201.306 Quadratmeter Vermietungsleistung bei 4,60 Prozent Leerstand, EHL Immobilien rund 230.000 Quadratmeter und rund 3,8 Prozent Leerstand zu Beginn 2026, und OTTO Immobilien berichtet 201.500 Quadratmeter, den zweithöchsten Jahreswert der bisherigen Aufzeichnungen. Die Werte sind nicht widersprüchlich, sie messen Verschiedenes. Mischen sollte man sie nicht.

Deutschland zeigt, wohin die Nachfrage geht

Die belastbarste Unternehmensbefragung zum Thema kommt aus Deutschland. Das ifo Institut und Colliers werteten Homeoffice-Angaben von rund 9.000 Unternehmen sowie anonymisierte Büromietverträge der Jahre 2013 bis 2023 aus. Ergebnis: ein struktureller Rückgang der Büroflächennachfrage um 12 Prozent bis 2030. Dass es langsam geht, liegt an den langen Mietvertragslaufzeiten. Die Nachfrage verschwindet schneller, als die Verträge auslaufen.

Deutschland, Erhebung 2024Wert
Prognostizierter Nachfragerückgang bis 203012 %
Entspricht in den 7 größten Städtenrund 11,5 Mio. m²
Unternehmen, die bereits verkleinert haben6,2 %
Unternehmen, die eine Verkleinerung planen8,3 %
Große Dienstleister: verkleinert / geplant11,8 % / 14,0 %
Unternehmen, die vergrößert haben0,5 %
Desk Sharing bei großen Büronutzern28,6 %
Desk Sharing über alle Unternehmen16,1 %
Flächenersparnis bei einer Desk Ratio von 0,730 %
Mittelfristiges Umnutzungspotenzial (7 größte Städte)5,8 Mio. m²

Quelle: Simon Krause (ifo Institut), Andreas Trumpp, Tobias Dichtl, Susanne Kiese und Alexander Rutsch (Colliers), Homeoffice und die Zukunft der Büros, September 2024. Die Studie gilt für Deutschland; eine vergleichbare österreichische Unternehmensbefragung existiert nicht. Bemerkenswert ist die Stabilität der Regelungen: 74 Prozent der Unternehmen mit Homeoffice wollen es in der aktuellen Form beibehalten, nur 12 Prozent planen strengere Rückkehrvorgaben und nur 4 Prozent wollen Homeoffice abschaffen.

Der Leerstandsvergleich ordnet Wien ein

In den sieben größten deutschen Bürostädten lag die Leerstandsquote zu Beginn 2025 bei rund 7,4 Prozent, im zweiten Quartal 2025 bei 7,7 Prozent und damit auf dem höchsten Stand seit über einem Jahrzehnt. In Wien sind es 4,60 Prozent, praktisch unverändert gegenüber 2019. Wien ist also nicht der Beleg für den Bürorückgang, sondern die Ausnahme davon. Die deutschen Werte stammen aus laufender Marktberichterstattung von JLL Research und Colliers Deutschland und sind Momentaufnahmen, die quartalsweise fortgeschrieben werden.

Die typische Neugründung ist eine Ein-Personen-Struktur

2024 wurden in Österreich 39.554 Unternehmen neu gegründet, rund fünf Prozent mehr als 2023. Von diesen Neugründungen hatten 82,5 Prozent keine unselbständig Beschäftigten, 89,1 Prozent entfielen auf den Dienstleistungsbereich, und pro Gründung entstanden im Schnitt 1,2 Arbeitsplätze. Die Neugründungsrate lag bei 6,3 Prozent. Die gründungsstärksten Dienstleistungsbranchen sind zugleich jene, die am wenigsten an eine Fläche gebunden sind: freiberufliche und technische Dienstleistungen mit 5.991 Gründungen sowie Information und Kommunikation mit 2.657 Gründungen bei einer Neugründungsrate von 8,0 Prozent.

Was diese Zahl belegt und was nicht

Ohne unselbständig Beschäftigte ist nicht dasselbe wie ohne eigenes Büro. Die Zahl ist ein zulässiger Indikator dafür, dass die typische österreichische Neugründung eine Ein-Personen-Struktur ist, für die eine eigene angemietete Bürofläche wirtschaftlich selten sinnvoll ist. Sie ist kein Beleg dafür, dass 82,5 Prozent der Gründungen kein Büro haben. Eine Erhebung, wie viele Neugründungen tatsächlich eine Bürofläche anmieten, existiert für Österreich nicht.

Quelle: Statistik Austria, Statistik der Unternehmensdemografie 2024, veröffentlicht am 30. Juni 2026. Die vollständige Auswertung mit Zeitreihe, Rechtsformen und Gründungskosten finden Sie auf der Seite Firmengründungen in Österreich: Statistik. Von der Gründungskohorte 2019 waren fünf Jahre später noch 36,4 Prozent aktiv.

Weniger Büro heißt nicht weniger Firmensitz

Die Anforderung, eine Geschäftsanschrift zu haben, hängt nicht daran, wo gearbeitet wird. Jedes firmenbuchpflichtige Unternehmen braucht eine Anschrift, die im Firmenbuch eingetragen ist, an der Zustellungen wirksam sind und die auf Rechnungen und im Impressum steht. Genau diese beiden Dinge werden im Alltag verwechselt: der Ort, an dem gearbeitet wird, und der Sitz, unter dem ein Unternehmen erreichbar ist.

PositionBetragQuelle
Spitzenmiete Büro Wien (2024)28,50 Euro pro m² und MonatOTTO Immobilien
Durchschnittsmiete Büro Wien (2025)17,25 Euro pro m² und MonatCBRE, Bericht
Ladungsfähige Geschäftsadresse bei Postservice.atab 49 Euro netto pro Monateigene Preisangabe

Die Spitzenmiete für 2024 stammt aus dem Büro-Marktbericht von OTTO Immobilien. Der CBRE-Büromarktbericht 2025 ist nicht frei abrufbar; die Durchschnittsmiete von 17,25 Euro ist über einen Fachmedienbericht vom 22. September 2025 belegt.

Eigene Vergleichsrechnung, keine erhobene Zahl

Ein kleines Büro von 20 Quadratmetern kostet zur Wiener Durchschnittsmiete von 17,25 Euro rechnerisch 345 Euro Nettomiete im Monat (20 mal 17,25), also rund 4.140 Euro im Jahr. Dazu kommen Betriebskosten, Möblierung, Internet, Reinigung, eine Kaution und in aller Regel eine mehrjährige Bindung. Für Betriebskosten von Büroflächen in Wien gibt es keine zitierfähige Erhebung, deshalb steht hier bewusst keine Zahl. Die Rechnung ist eine Ableitung aus der belegten Durchschnittsmiete, kein Studienergebnis.

Wer die Fläche nicht mehr braucht, braucht die Adresse trotzdem. Eine ladungsfähige Geschäftsadresse in 1010 Wien beginnt bei Postservice.at bei 49 Euro netto pro Monat im Basic-Paket und ist für Firmenbuch, Gewerbeanmeldung und Impressum geeignet. Welche Leistungen ein Virtual Office umfasst und welche Pakete es gibt, ist auf den jeweiligen Seiten im Detail beschrieben. Es handelt sich um eine echte physische Adresse und kein Postfach; Post können Sie selbst abholen oder digital per Scan erhalten.

Methodik und Abgrenzungen

Homeoffice-Zahlen

Die Werte beziehen sich auf Erwerbstätige von 15 bis 64 Jahren und stammen aus der Arbeitskräfteerhebung, die in die EU-Arbeitskräfteerhebung einfließt. Andere kursierende Werte beziehen sich auf eine andere Grundgesamtheit, etwa nur auf unselbständig Beschäftigte, oder auf Deutschland. Solche Werte sind mit dieser Zeitreihe nicht vergleichbar. Eine Wien-spezifische Homeoffice-Quote existiert nicht, weil Eurostat für dieses Merkmal keinen regionalen Datensatz führt.

Wiener Büromarktzahlen

Vermietungsleistung und Leerstandsquote beziehen sich auf moderne Büroflächen nach der Definition des Vienna Research Forum. Diese Definition ist rollierend, ältere Gebäude fallen mit der Zeit aus der Erfassung. Aussagen über den Gesamtbestand an Bürofläche in Wien sind deshalb nicht direkt mit den hier genannten Werten vergleichbar, weil verschiedene Häuser unterschiedliche Grundgesamtheiten zugrunde legen. Aus demselben Grund führt diese Seite keine Bestandsentwicklung an.

Auslastungs- und Flächenkennzahlen

Die Präsenz- und Flächenwerte stammen aus dem Office Report 2025 und beziehen sich auf den gesamten deutschsprachigen Raum, nicht auf Wien allein. Der Report ist nicht frei abrufbar; die hier genannten Werte sind über zwei unabhängige Fachmedien belegt, die sich in allen überprüfbaren Angaben decken. Hochrechnungen der Studienautoren auf einzelne Städte werden auf dieser Seite bewusst nicht wiedergegeben.

Deutsche Daten und offene Lücken

Alle Angaben zu Flächenreduktion, Desk Sharing und Leerstand in den sieben größten Bürostädten gelten für Deutschland und werden hier als Kontrast geführt, nicht als Österreich-Werte. Nicht belegbar und deshalb hier nicht behauptet sind: der Anteil der österreichischen Neugründungen ohne eigenes Büro, der Anteil remote-first arbeitender Unternehmen in Österreich, Betriebskosten für Wiener Büroflächen und Mietpreise für Kleinstflächen unter 50 Quadratmetern.

Diese Statistiken zitieren

Sie dürfen die Zahlen und Tabellen dieser Seite frei zitieren und weiterverwenden. Bitte nennen Sie als Quelle Postservice.at und verlinken Sie auf diese Seite. Für die zugrunde liegenden Primärdaten geben Sie zusätzlich die jeweils genannte Quelle an, also Eurostat, Statistik Austria, das Vienna Research Forum, das ifo Institut oder den Office Report 2025.

Stand: August 2026Aktualisierung: jährlich, Wien-Werte quartalsweiseQuelle bei Zitat: Postservice.at

Über Postservice.at

Postservice.at wird von der 1010 works GmbH betrieben und stellt Unternehmen eine ladungsfähige Geschäftsadresse in 1010 Wien bereit, die als Firmensitz für das Firmenbuch, die Gewerbeanmeldung und das Impressum geeignet ist. Diese Seite fasst öffentlich verfügbare Zahlen zur Büronutzung in Österreich zusammen und verweist auf die jeweiligen Primärquellen.

Häufige Fragen zur Büronutzung in Österreich

Wie viele Menschen in Österreich arbeiten im Homeoffice?

2025 arbeiteten 28,6 Prozent der Erwerbstätigen zwischen 15 und 64 Jahren in Österreich zumindest manchmal von zu Hause. Davon entfielen 10,8 Prozent auf die Kategorie üblicherweise und 17,8 Prozent auf manchmal. 2019 lag der Gesamtwert bei 22,0 Prozent. Quelle: Eurostat, Arbeitskräfteerhebung, Datensatz lfsa_ehomp.

Wie gut sind Büroarbeitsplätze ausgelastet?

Der durchschnittliche Büroarbeitsplatz im deutschsprachigen Raum war 2025 nur zu 52 Prozent besetzt. Am stärksten frequentierten Tag, dem Dienstag, waren maximal 68 Prozent der Beschäftigten im Büro, freitags durchschnittlich 29 Prozent. Quelle: Office Report 2025 von teamgnesda, pro m² und Vitra, erhoben von März bis Mai 2025.

Sinkt der Flächenverbrauch pro Arbeitsplatz durch Homeoffice?

Nein. Der Flächenverbrauch je Person ist im deutschsprachigen Raum von 18,3 Quadratmetern im Jahr 2022 auf 19,5 Quadratmeter im Jahr 2025 gestiegen, obwohl die Büros nur zu 52 Prozent besetzt sind. Als erreichbaren Benchmark nennt die Erhebung 14 Quadratmeter pro Person. Quelle: Office Report 2025.

Ist der Wiener Büromarkt eingebrochen?

Nein. 2025 wurden in Wien 201.306 Quadratmeter Bürofläche vermietet und damit mehr als 2019 mit 189.353 Quadratmetern. Die Leerstandsquote lag im vierten Quartal 2025 bei 4,60 Prozent und damit praktisch auf dem Niveau von 2019 mit 4,6 Prozent. Quelle: Vienna Research Forum.

Wie stark sinkt die Nachfrage nach Bürofläche?

Für Deutschland prognostizieren das ifo Institut und Colliers einen strukturellen Rückgang der Büroflächennachfrage um 12 Prozent bis 2030, das entspricht in den sieben größten deutschen Städten rund 11,5 Millionen Quadratmetern. 6,2 Prozent der befragten Unternehmen haben ihre Fläche bereits verkleinert, weitere 8,3 Prozent planen das. Für Österreich existiert keine vergleichbare Unternehmensbefragung.

Braucht ein Unternehmen ohne eigenes Büro trotzdem eine Geschäftsadresse?

Ja. Unabhängig davon, wo gearbeitet wird, braucht ein Unternehmen eine Geschäftsanschrift, die im Firmenbuch eingetragen ist, an der Zustellungen wirksam sind und die auf Rechnungen und im Impressum steht. Eine ladungsfähige Geschäftsadresse in 1010 Wien gibt es bei Postservice.at ab 49 Euro netto pro Monat im Basic-Paket.

Weniger Büro, trotzdem ein vollwertiger Firmensitz

Eine ladungsfähige Geschäftsadresse in 1010 Wien für Firmenbuch, Gewerbeanmeldung und Impressum. Ab 49 Euro netto pro Monat, ohne Mietvertrag über Jahre.